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WOMAN-Talk: Was ist los mit den Männern? Und wie stehen sie zur Treue?

Nein, Beziehungen sind ganz und gar nicht meine Sache“, sagt Wolfgang Bauer, 32. Der Journalist braucht viel Zeit für sich und genießt es, allein zu leben. Sein Liebesleben ist dennoch ziemlich turbulent. Er hat mehrere lang andauernde Affären. „Da ist der Kick da und auch das Vertrauen zum anderen.“ Und wenn ihm eine der Frauen zu sehr auf die Pelle rückt, „dann bin ich weg“. Die besagten Damen wissen nichts voneinander. Da ist er diskret. Und selbst wenn sie es wüssten, „wäre mir das egal. Ich führe ja mit keiner von ihnen eine Beziehung.“


WOMAN-Talk: Was ist los mit den Männern? Und wie stehen sie zur Treue?
© Stemmer

Irgendwann einmal hätte er vielleicht schon gern Familie. Mit allem, was dazugehört. Aber auch dann wäre Treue für ihn nicht unbedingt ein moralischer Wert. Was nicht heißt, dass er eine offene Beziehung führen möchte. „Wenn ich untreu wäre, dann würde ich es aber nicht sagen. Das schafft nur Probleme. Insgesamt betrachtet hat Mann als Junggeselle weniger Sorgen und mehr Genuss.“

Wie wichtig ist Beziehung. Dieser Meinung schließen sich laut der Männerstudie von Paul M. Zulehner jedoch nur 13 Prozent der befragten Männer an. Ganz entschieden lehnen diese Aussage 58 Prozent der Männer und 71 Prozent der Frauen ab. „Es gibt eine nachweisbare Tendenz zu einer engen, dauerhaften Beziehung“, schreibt Horst Eberhard Richter in dem Studienbuch „MannsBilder – Ein Jahrzehnt Männerentwicklung“. „In Einklang mit vielfältigen Erfahrungen der Psychotherapeuten und der Ehe- und Familienberatungsdienste zeigt sich in diesem Befund eine Wiederzunahme des Bedürfnisses nach intimer, verlässlicher Bindung in Ehe und Familie.“ Und: „Die Qualität ihrer Beziehungen in Ehe und Familie empfindet eine große Zahl von Menschen als zentralen Maßstab ihres Wohlbefindens.“

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