WOMAN AWARD 2005
- Ein Preis ... der tausenden Frauen gebührt!

Was zeichnet "starke" Frauen wirklich aus? Wenn sie sich beruflich durchsetzen und eine Glanzkarriere aufs Parkett legen? Wenn sie Befriedigung daraus ziehen, anderen Menschen zu helfen? Wenn sie sich für Projekte abseits des "Mainstreams" engagieren und ihre Ziele durchsetzen? Wenn sie aus einer schweren Lebenskrise letztlich wieder Hoffnung und neue Kraft schöpfen?
Vor mittlerweile drei Jahren rief Woman erstmals einen in Österreich einmaligen Preis aus: den Woman-Award, der - damals noch - an besonders engagierte Businessfrauen vergeben wurde. Dass eine Ehrung herausragender Karrieren zwar (vorbildmäßig) wichtig, aber auch eindimensional ist, war schnell klar. Die Kategorien, in denen wir die Woman-Awards vergeben, wurden deshalb kontinuierlich erweitert, heuer wurde das Spektrum zum runden Ganzen: Neben Spitzenkarrieren (nachzulesen in unserer Award-Reportage ab Seite 54) wurden erstmals auch Frauen ausgezeichnet, die abseits des Rampenlichts herausragende persönliche - und damit wohl auch die wichtigsten - Erfolge verbuchen können. Und: Erstmals zeichneten wir auch öffentliche Institutionen (z. B. Frauenhäuser und karitative Einrichtungen) mit Woman-Awards aus.
Uschi Fellner, Chefredakteurin
Können Preise für engagierte Frauen die Welt verändern? Sicher nicht. Aber sie können jenen öffentliche Anerkennung zollen, die sonst (gerne!) vergessen werden. In diesem Sinn sind die Woman-Awards auch zu verstehen: als Preise, die anderen Frauen Mut machen sollen: Frauen, traut euch! Und traut euch was zu! Wahrscheinlich die wichtigste Botschaft der Woman-Awards ...
Janet Kath, Interio-Chefin und Jurorin
Die Jury hatte die wirklich schwere Aufgabe, aus den vielen Einreichungen für den WOMAN-Award 2005 die besten zu ermitteln. Obwohl jede der fünf Kategorien etwas für sich hat: Als Unternehmerin habe ich zur Sparte "Klassische Top-Karriere" ein besonderes Naheverhältnis. Beeindruckt bin ich von Brigitte Ederer, die aus einer Politkarriere den Sprung in die Wirtschaft gemeistert hat, genauso wie von Gertrude Tumpel-Gugerell, die es als Direktorin der Europäischen Zentralbank auch international geschafft hat. Berührt haben mich die Bewerbungen in der Sparte "Schicksal als Chance": Bewundernswert, wie stark Frauen in schweren persönlichen Krisensituationen sein können. Dass WOMAN auch Initiativen in der Kategorie "Soziales Engagement" ins Rampenlicht rückt, ist ein wichtiges Zeichen, diese Leistungen anzuerkennen und dieses besondere Engagement öffentlich zu unterstützen. Toll, dass es Menschen gibt wie die Gewinnerin Gabriele Hintermayer, Gründerin der Mobilen Kinderkrankenpflege MOKI, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, kranken und behinderten Kindern zu helfen.
Ein Preis für jede Woman!
Die Woman-Awards für herausragende Leistungen von Frauen sind in Österreich bereits zur Institution geworden. Wer bei den dritten Woman-Awards nun die Siegerpodeste besteigen durfte, lesen Sie hier!
Ein Preis ist immer so gut wie die Person, die ihn entgegennehmen darf: Insoferne gehörte die (bereits zum dritten Mal stattfindende) Verleihung der diesjährigen Woman-Awards zur Best-of-Kategorie!
Starke Frauen. Gemeinsam mit der Direktbank ING-DiBa Austria wurden die Woman-Awards von der Redaktion vergangene Woche für herausragende Leistungen von (und für!) Frauen verliehen. Die exklusive Location: der neue Business-Club k47 mit traumhaftem Blick über die Dächer der Wiener City. Die Gäste: 200 Frauen aus allen Bereichen der Wirtschaft, aber auch Frauen, die sich durch soziales Engagement oder durch die positive Bewältigung eines außergewöhnlichen Schicksals "preisverdächtig" machten.
Fünf Preiskategorien. Die Woman-Award-Jury (unter anderem Interio-Chefin Janet Kath, H&M-Chefin Claudia Oszwald, ING-DiBA-General-Manager Heinz Stiastny, Headhunterin Natalie Ecker, Krebshilfe-GF Doris Sommer) votete die Preisträgerinnen aus insgesamt fünf Kategorien: 1.) Kategorie NEUE BERUFLICHE WEGE (Frauen in Männerdomänen ebenso wie Frauen, die sich für innovative Projekte engagieren); 2.) Kategorie KLASSISCHE TOP-KARRIERE (Frauen, die es durch ungeheuren Einsatz bis an die Spitze schafften); 3.) Kategorie SOZIALES ENGAGEMENT; 4.) Kategorie SCHICKSAL ALS CHANCE (Frauen, die aus Krisen Hoffnung schöpften und dadurch anderen Frauen Mut geben); 5.) Kategorie ÖFFENTLICHE INSTITUTIONEN.
Schicksal als Chance. Besonders berührend: die Preisträgerinnen der Kategorie "Schicksal als Chance", die extrem belastende Erlebnisse letztlich als neue Chance erkannten und dadurch bewältigten - wie etwa Brigitte Bergbauer-Sauer, deren kleiner Sohn verstarb und die heute, nach vielen emotionalen Tiefschlägen, wieder als Unternehmerin erfolgreich ist.
Besonders glücklich: die Preisträgerinnen der Kategorien "Soziales Engagement" und "Öffentliche Institutionen", die für ihr ungeheures Engagement für Notleidende, Bedürftige oder Frauen in Krisensituationen ausgezeichnet wurden.
Engagiert. Die Woman-Awards stehen symbolisch für all jene Frauen, die nicht das Glück haben, im Rampenlicht zu stehen. Zu Recht bei der Award-Verleihung besonders stolz: alle Preisträgerinnen der Kategorien "Neue berufliche Wege" und "Klassische Top-Karrieren", deren oft beinharter Weg an die Spitze von der Jury gebührend honoriert wurde.
Mut machen! Woman-Chefin Uschi Fellner brachte es auf den Punkt: "Die heute verliehenen Awards stehen symbolisch auch für jene Frauen, die nicht im Licht stehen." Insoferne gilt: Ein Preis für jede Frau, die anderen Frauen Mut macht!














Wassermann, 21.1. bis 19.2
Samstag, 4. 2. 