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Die Finalistinnen des WOMAN Award 2007: Hunderte Bewerberinnen in 5 Kategorien!

  • Engagierte Firmen, Projekte und Privatpersonen!
  • Doris Bures prämiert am 3. 10. die Gewinnerinnen!

Der Ansturm ist wie jedes Jahr gewaltig: Mehrere hundert Bewerbungen für den begehrten Frauenpreis "WOMAN Award", der heuer zum sechsten Mal verliehen wird, sind eingelangt. Ein eigenes Team hat auf Hochtouren daran gearbeitet, die Einreichungen zu sondieren - und hatte die Qual der Wahl, aus den vielen engagierten Firmen, Projekten und Privatpersonen die jeweils besten zu bestimmen.

Um genau zu sein haben über 400 Bewerbungen in den letzten Wochen die WOMAN Redaktion erreicht. Die prominente Jury - bestehend aus Doris Bures, Frauenministerin, Sonja Zwazl, Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“, Katharina Herrmann, CEO ING Di-Ba Austria, Gertraud Oberzaucher, Programmchefin von Femtech, Euke Frank, WOMAN Chefredakteurin, Susanne Prosser, WOMAN Ressortleiterin Karriere - tagt, denn nun stehen die acht besten in jeder Kategorie fest. Wir präsentieren Ihnen die 40 Finalisten.

„BESTE UNTERNEHMERIN"
Sigrid Schauberger, 46. Gründete die „Vienna Elementary School“, eine private Volksschule mit Schwerpunkt auf Internationalität und Persönlichkeitsbildung.
Silvia Lasselsberger, 46. Führt seit vier Jahren die Kaffeerösterei „Cult Caffé“ in der Wachau. Beliefert die Gastronomie von Wien über Bayern bis nach Italien mit diesem schwarzen Genuss.
Gertrude Schatzdorfer, 47. Die ausgebildete Kindergarenpädagogin übernahm den elterlichen Metallverarbeitungsbetrieb in Oberösterreich. Die Paradeunternehmerin verbucht internationale Erfolge bis nach London. Setzt auf Sozialkompetenz in einer Männerbranche.
Eva Prieschl-Grassauer, 39. Gründete „Marionmed“, die erste Biotechnologiefirma Österreichs, die sich mit der Nutzung von Mikroorganismen aus dem Meer für die Medizin beschäftigt.
Christa Gätz-Thurnher, 44. Betreibt den florierenden Wintergarten-Herstellungsbetrieb „Alco“. Pionierfirma in Österreich mit 30 Mitabeitern.
Susanne Stockmayr-Sarmini, 43. Die gefrate Salzburger Zahnärztin gründete den Verein „Wieder lachen“ und schenkt mit ihrem 20-köpfigen Team Opfern von Gewalt nach Schäden im Kieferbereich kostenlos ihr Lächeln zurück.
Elfriede Fischer, 45. Die Chefin des Seminarunternehmens „Energiemühle“ im Burgenland engagiert sich für das Fortkommen von Frauen im ländlichen Raum: U. a. durch Gründung einer Kinderkrippe und anhand spezieller Karriereberatungen.
Christa Wagner, 47. Managt als dreifache Mutter den führenden Fensterhersteller „Josko“. Umsatzplus von neun Prozent und viele Auszeichnungen.

„JOB UND KINDER“
Kibis Work Life Management. Consulterin Edith Peter berät Betriebe bei der Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen im Betrieb: Flexible Arbeitszeitmodelle und Unterstützung bei der Kinderbetreuung sollen arbeitenden Müttern helfen.
Wo-Mentoring. Frauenpower für (angehende) Businessfrauen und für Wiedereinsteigerinnen: Ein Jahr coacht eine erfahrene Working Mum eine Jungmutter beim Spagat zwischen Familie und Beruf.
T-Mobile Austria. Der Mobilfunkriese hält Job-Müttern u.a. mit einem Betriebskindergarten den Rücken frei. Öffnungszeiten: 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr! Aktuell sind 138 Frauen und zwei Männer in Karenz.
Österreichisches Institut für Familienforschung. Die Wissenschafter-/innen dieser universitären Institution erforschen Daten und Einstellungen von Müttern, Vätern und Arbeitgebern zu den Themen Familienplanung und Karriere.
Shell Austria. Der internationale Mineralölkonzern gilt als Vorreiter in Sachen flexible Arbeitszeitgestaltung und Teleworking-Programme. Von 200 Angestellten in Österreich sind 30 Prozent Frauen. Die Karriere von Jungmüttern wird im Rahmen des „Young Mother‘s Model“ beim Wiedereinstieg gepusht.
Oma-Dienst. Sehr flexibel: 143 Leihomas betreuen im Raum Linz kleine Sprösslinge von arbeitenden Müttern zu verschiedensten Tageszeiten.
Verein Taten statt Worte. Jährlich werden die familienfreundlichsten Betriebe in jedem Bundesland von diesem Verein ermittelt.
Kanzlei Schebesta & Holzinger. Die Steuerberatungskanzlei in St. Pölten setzt auf Vertrauensarbeitszeit. Ein Botendienst hilft den Mitarbeitern auch bei privaten alltäglichen Besorgungen.

„CHANCENGLEICHHEIT“
Angela Sessitsch, 43. Die Mutter einer fünfjährigen Tochter wurde als Mikrobiologin am Forschungszentrum Seibersdorf international mehrfach ausgezeichnet. 40 Mitarbeiter!
Tina Reisenbichler, 45. Die fünffache Mutter pushte den Kommunikationsriesen „T-Systems“ innerhalb von fünf Jahren zur Nummer 1 in Österreich. Fördert Frauen in Tech-Berufen.
Dana Seyringer, 40. Leitet als zweifache Mutter die Forschungsabteilung des Bregenzer Unternehmens „Photeon“. Schwerpunkt: Die Verbesserung der Datenübertragung im Internet.
Sabine Pöstlberger, 41. Pionierin der Österreichischen Brustkrebsforschung. Entwickelte neue Chemo-Therapien für Frauen.
Kompetenzzentrum für angewandte Biokatalyse. In diesem Grazer Forschungsinstitut für Biotechnologie sind von 100 Forschern 50 weiblich. Top-Aufträge in der internationalen Industrie.
w-fForte. Programm des Arbeitsministeriums zur Förderung von Frauen in technischen Berufen.
Nicole Meisner, 30. Leitet das Labor für zelluläre Biophysik bei Novartis Wien. Kämpfte gegen Mobbing durch Männer.
Ingrid Nikolay-Leitner, 54. Die Gleichbehandlungsanwältin des Ministeriums vertritt Frauen, die Opfer von Diskriminierung im Job wurden. Parade-Themen: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sowie zu wenig Gehalt für gleiche Arbeit eines männlichen Kollegen bei gleicher Qualifikation.

„SOZIALES ENGAGEMENT“
Verein Frauenrechtsschutz. Ein starkes Team aus Juristinnen hilft sozial benachteiligten Frauen durch kostenlose Rechtsvertretung.
Harambee. Gabriela Vonwald möchte mit diesem Hilfsprojekt afrikanischen Waisenkindern ins Leben zurückführen. Durch Patenschaften konnte bereits über 80 Kindern im Bereich Schule, Medizin und Nahrung geholfen werden.
Frauengilde der Vereinten Nationen Wien. In der Frauengilde der Vereinten Nationen engagieren sich ehrenamtlich tätige Frauen in 90 Ländern für Not leidende Kinder in aller Welt.
Iniciativ Angola. Ziel ist die Eröffnung einer Krankenstation sowie einer Schule in Angola. Umsetzung in Form eines Austausch-Programms für Kärntner Ärzte, die vor Ort helfen.
Institut zur beruflichen Integration. Schätzungen zufolge sind 80.000 Menschen in Österreich psychisch krank. Dieser Verein bricht das Tabuthema und hilft Betroffenen bei der Integration in den Arbeitsmarkt.
KJA Salzburg „Mut machen“. Die Salzburger Kinder- und Jugendanwaltschaft hilft sozial benachteiligten Jugendlichen in jeglichen Lebensfragen. Man setzt auf intensiven Kontakt zu einem Mentor.
Verein Balance. Setzt sich seit 30 Jahren für Menschen mit Behinderung ein. Unterstützung durch Wohngemeinschafen und Beschäftigungstherapie. 342 Klienten.
Oikos. Seit über zehn Jahren engagiert sich dieser Verein für Drogenabhängige: Durch Therapie und Zurückführung in ein „normales“ Leben von Suchtkranken.

„MIGRANTINNEN“
Orient Express. Berät Frauen aus anderen Kulturen im beruflichen wie im persönlichen Anliegen. Schwerpunkt: Initiativen gegen Zwangsheirat.
ZARA. 1500 Übergriffe in einem Jahr zeigen, dass Rassismus zum Alltag gehört: Dieser etablierte Verein setzt sich seit Jahren gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Inklusive Beratung und Begleitung von Opfern.
Tandem Coaching. Unterstützung für Einwanderinnen, die in Österreich schwer Anschluss finden. Die Lösung: Mentoring mit Österreichischen Frauen.
LEFÖ. Dieser Verein setzt sich dafür ein, dass Migrantinnen bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen in Österreich bekommen. Etwa durch Sprachkurse, Jobcoaching oder psychologische Beratung sowie Enttabuisierung des Themas in der Gesellschaft.
AFRA. Die Aktivistin Beatrice Achaleke gründete den Verein im Kampf gegen den Rassismus und zur Verbesserung der Gleichstellung Schwarzer Frauen.
ForscherInnen ohne Grenzen. Unterstützt hoch qualifizierte Einwanderer und Flüchtlinge mit Uni-Abschluss, am Österreichischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Intercom. In diesem Beratungsinstitut wurden bisher 32 Frauen zum europaweit anerkannten „Integrationscoach“ ausgebildet.
Danaida. Seit 1991 widmet sich dieser Verein der Bildung und Integration von Einwanderinnen. Während der Alphabetisierungs- und Sprachkurse wird Kinderbetreuung angeboten.


Am 3. Oktober werden die Gewinner des WOMAN Awards in Wien prämiert.

18.9.2007 17:01
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