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6.11.2008 17:05

So können Sie Ihrem Börserl was Gutes tun:
Umstieg auf neues Heizsystem spart oft Geld

  • Geringe Funktionstüchtigkeit Hauptmotiv des Tauschs
  • Öl- & Gasheizungen in Österreich noch immer beliebt

In Österreich wird trotz steigender Energiepreise nach wie vor mit Öl oder Gas geheizt. Laut Statistik Austria wurden 2004 mehr als 1 Million Wohnungen mit Erdgas beheizt, gefolgt von Öl (rund 874.000), Fernwärme (rund 679.000), Holz, Hackschnitzel und Pellets (640.300) und Strom (125.700). Werden die Heizsysteme gewechselt, wird auf vor allem auf Erdgas umgestiegen - allerdings mit sinkender Tendenz.

Wurden im Jahr 1999 noch 49.600 Gasheizungen installiert, waren es im Vorjahr nur noch 39.800. Bei den neuen Ölheizungen gibt es ebenfalls einen Rückgang. 1999 wurden noch 31.500 Öl-Heizsysteme angeschlossen, 2007 waren es 6.100.

Wärmepumpen im Trend
Bei den Pellets- und Hackgutheizungen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Zwischen 1999 und 2007 sanken die Installationen von 14.400 auf 11.800. Zulegen konnten hingegen nur die Wärmepumpen. Die Neuinstallationen haben im selben Zeitraum von 1.900 auf 10.400 stark zugenommen.

Neues Heizsystem spart Geld
Wird das Heizungssystem ausgewechselt, kann dies auch Auswirkungen auf das Geldbörsel haben. Laut einer aktuellen Studie der Österreichischen Energieagentur haben 59 Prozent der Sanierer Geld durch die Heizungsumstellung gespart.

Alte Heizungen werden ausgetauscht
Als Hauptmotiv für den Tausch wurden die mangelnde Funktionstüchtigkeit (27 Prozent) bze. das Alter der Heizung (21 Prozent) sowie die hohen Brennstoffkosten (12 Prozent) genannt. (apa/red)

6.11.2008 17:05
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