
Liebe Frau Fekter,
Ich hatte ich doch ein bisserl Hoffnung, dass sie sich als Finanzministerin nicht von Rehaugerln bzw. Geldkoffern und ähnlichen Dingen täuschen lassen.
Jeder und Jedem ist doch bewusst, dass die aktuellen Meldungen in div. Medien über Steueroasen, den armen Steuerflüchtlingen und so, nicht erst seit Auftauchen der Unterlagen bekannt sind.
Sie als Finanzministerin könnten die „Steuerflüchtlinge“ doch bitte mit der gleichen Beharrlichkeit verfolgen wie sie es mit Menschen getan haben, die vor Verfolgung und Tod geflohen sind.
Was ist der Wunsch dieser Menschen, in Österreich leben und arbeiten zu dürfen und dazu vielleicht ein wenig Unterstützung, wie z.b. einen Deutschkurs und eine menschenwürdige Bleibe zu brauchen, im Vergleich zu den Summen der unterschlagenen Steuern die man jetzt kolportiert bekommt.
Man nennt dieses Konstrukt div. Firmen im Ausland „Steueroasen“, man könnte das Bild auf der FB-Seite des B.MF durchaus als Urlaubsgruß aus einer solchen interpretieren (habs auch gleich ganz frech als Titelbild für diesen Blog verwendet).
Liebe Frau Fekter, lieber Damen und Herren in der Regierung und an der Spitze der Parlamentsparteien. Ich möchte sie doch wirklich eindringlich darum bitte, für solche Betrügereien nicht mehr das Wort „Flüchtling“ zu verwenden. Flucht ist nämlich wirklich kein Verbrechen, was hier an Geld hin und hergeschoben wird ist für mein Rechtsempfinden Betrug. Also wäre es doch wirklich sinnvoll diese Herrschaften, für die natürlich die Unschuldsvermutung gilt, doch bitte auch als Steuerbetrüger zu betiteln.
Stellen sie einmal die vielen Kürzungen im sozialen Bereich dem gegenüber was diese Herrschaften auf ihren ausländischen Konten parken, der Schwiegermutter zuschreiben, oder ganz traditionell in Koffern quer durch Österreich kutschieren.
Erklären sie doch einen Großfamilie, dass es trotz der elendslangen Heizperiode im heurigen Jahr, nicht mehr Zuschuss gibt als 2011/12.
Stellen sie sich der alleinerziehenden Mutter, die dringend eine Wohnung benötigt um vielleicht endlich in die Stadt ziehen zu können, dort könnte sie arbeiten da die Kinderbetreuung viel besser ausgebaut ist, geht aber nicht, da die Sozialämter keine Kautionen mehr vorschießen…..
Es gäbe noch viele Beispiele wie wir soziale Ungerechtigkeit vermeiden könnten, wenn diese Gelder endlich korrekt abgeführt werden!
Also erklären sie einmal den Menschen hier, warum die Unterschlagung von Steuergeldern, die ja dem Volk zugutekommen sollten, immer noch so verfolgt werden, als hätte der kleine Seppl im Zuckerlgeschäft einen Stollwerk mitgehen lassen..
Tja Frau Fekter, selbst als Finanzministerin gibt die oide Rosa halt einfach keine Ruh, und hätte schon gerne ein paar Antworten auf ihre Fragen, wird aber so sein wie es immer war – ich schreib, sie schweigen.
In diesem Sinne, man liest sich sicher bald wieder
Mfg
Rosa