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10 Glückstipps

Geld, Liebe, Anerkennung - was brauchen wir wirklich, um uns rundum wohl zu fühlen? Zugegeben, der Happiness-Faktor ist eine subjektive Angelegenheit. Was den einen in Euphorie versetzt, berührt den anderen gar nicht.


10 Glückstipps
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Glücksgefühle halten zwar nicht dauerhaft an, aber wir können einiges dazu beitragen, dass sie immer wieder neu auftreten. Wir haben für Sie 10 Glückstipps zusammengestellt:

1. Erkenntnis:
Verbannen Sie den Glauben, rund um die Uhr glücklich sein zu können, aus Ihrem Kopf. Realisieren und akzeptieren Sie, dass auch negative und unangenehme Gefühle zum Leben gehören. Jemand, der den illusorischen Anspruch an sich hat, immer und in jeder Situation glücklich zu sein, für den ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

2. Familie, Freunde & Co.:
Zwischenmenschliche Beziehungen sind ein wichtiger Faktor in Sachen Glück . Bauen Sie erfüllende Beziehungen auf, und pflegen Sie sie. Überlegen Sie, welche Menschen in Ihrem Leben einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Halten Sie die Namen schriftlich fest, und machen Sie sich bewusst, warum und wie sie Ihr Leben bereichern. Wichtige Eigenschaften fürs Glück: Humor, Lebensfreude. Rufen Sie regelmäßig "gut tuende" Freunde an und verbringen Sie viel Zeit mit ihnen. Reduzieren Sie Schlechte-Laune -Charaktere und Energievampire. Auch was intime Beziehungen betrifft, sollten Sie für klare Verhältnisse sorgen. Definieren Sie aufrichtig Ihr Verhältnis zu Ihrem Partner, lernen Sie zu verzeihen, und nehmen Sie Krisen als Entwicklungschance.

3. Basis schaffen:
Sie müssen für ein glückliches Leben dieses nicht von Grund auf ändern. Aber: Arge Probleme im Job, Familie oder Freundeskreis lassen dem Glück weniger Chance. Entwerfen Sie einen Schlachtplan, das Problem in kleinen Schritten zu bewältigen. Teilerfolge wirken wie eine Glücksdroge, auch wenn das Ziel noch nicht geschafft ist.

4. Zufriedenheit:
Prinzipiell muss man unterscheiden zwischen den Begriffen Zufriedenheit und Glücksmomenten. Beide haben Einfluss auf das Glücklichsein. So entsteht Zufriedenheit aus einem Bewertungsvorgang. "Man vergleicht 1. die momentane Situation mit der Vergangenheit, man vergleicht 2. die eigene Situation mit der von anderen Personen, oder auch 3. die Realsituation mit der Idealsituation." Je größer die Kluft zwischen den beiden Parametern ist, umso weniger zufrieden ist man. Also: Machen Sie sich bewusst, womit Sie ständig vergleichen. Macht es Sinn, die eigene Figur mit der eines Supermodels zu vergleichen? Eher nein.

5. Im Hier & Jetzt leben:
Glücksmomente beziehen sich von der Definition immer auf ein gegenwärtiges Erleben: ein Stück Schokolade , ein Lächeln des Kollegen, ein Sonnenbad, der Duft von Rosen. Wichtig dabei: die sinnliche Wahrnehmung bzw. die Aufmerksamkeit für die Gegenwart. Nur wer im Hier und Jetzt bewusst lebt, nicht ständig in der Vergangenheit hängt oder gedanklich die Zukunft plant, schafft die Basis für Glücksmomente.

6. Positive Perspektive:
Analysieren Sie Ihre Sichtweise, und ändern Sie sie gegebenenfalls ins Positive. Ist ein Glas für Sie halb leer? Versuchen Sie, es als halb voll zu sehen. Dasselbe gilt auch für Dinge, die im ersten Augenblick bei Ihnen Gram hervorrufen (etwa schlechtes Wetter, Überstunden etc.). Überlegen Sie lieber deren Vorteile, denn (fast) alles hat auch eine positive Seite. Durch eine derartige Sichtweise stellt sich rasch Zufriedenheit ein.

7. Dolce far niente:
Nichts arbeiten, nichts denken, nichts reden - einfach nichts tun. So kommen Sie zur Ruhe und zu sich selbst. Tipp: Fixieren Sie ca. 15 Minuten pro Tag für Ihre "Faulenzerei". Anfangs wird es Ihnen schwer fallen, sich zu entspannen , aber mit ein bisschen Übung und Geduld werden Sie das Nichtstun genießen können. Tipp: Wer Probleme hat, sich fallen zu lassen, lenkt durch Arbeit mit den Händen ab: Töpfern, Zeichnen oder Massieren hilft dabei, vom Grübeln abzulenken.

8. Vorsicht Falle!
Die zwanghafte Suche nach dem Glück kann unglücklich machen. Bedenken Sie: Die Träume vom Lottogewinn, vom perfekten Mann oder vom Superjob sind reine Illusion und machen langfristig nicht froh. Denn Glück hängt nicht von äußeren, materiellen Umständen ab. Wenn man Menschen, die sich selbst als sehr glücklich bezeichnen, befragt, worin sie ihren Erfolgsschlüssel sehen, so sagen sie: Es sind die kleinen Freuden, die das große Glück ausmachen. Also: Streichen Sie das "totale Glück" aus Ihren Vorstellungen, und beginnen Sie gleich jetzt, sich über den sonnigen Tag, das gute Gespräch oder über Ihren Lieblingssong zu freuen.

9. Akkus aufladen:
Glückliche Menschen nutzen etwas, das die Forscher "Akku-Liste" nennen. Darunter versteht man eine individuelle Zusammenstellung von Dingen, die Energie bringen. Dazu kann etwa gehören: Musik hören, in der Badewanne liegen, etwas Schönes einkaufen, jemanden beschenken, Wasser trinken etc. Was noch positive Energie bringt: Düfte gelangen über das limbische System ins Gehirn und machen glücklich. Gegen seelische Verstimmung hilft ein Mix aus je zwei Tropfen Jasmin-, Zitronen-und Orangenöl (in die Duftlampe träufeln). Gegen Nervosität: Lavendel-, Melissen-und Rosenmischung (je 2 Tropfen).

10. Glück festhalten:
Führen Sie ein Glückstagebuch, das hebt das Wohlfühlniveau. Halten Sie darin fest, was am jeweiligen Tag besonders positiv für Sie war - auch wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelte: das Zwitschern der Vögel am Morgen, das Lächeln des unbekannten Mannes in der Straßenbahn, der Duft blühender Rosen. Smolka dazu: Dadurch, dass die Aufmerksamkeit täglich bewusst darauf fokussiert wird, was schön, angenehm, beglückend war, verändert sich die Wahrnehmung. Richten Sie also die Sinne immer wieder auf das Schöne.

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