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10 Schritte zum perfekten Nebenjob

In ihrem neuen Buch "Einsatz am Wurstregal" verrät Nebenjobberin Viviane Cismak, wie man zum perfekten Nebenjob kommt.


  • Bild 1 von 1 © Einsatz am Wurstregal

Neben all dem Schmäh will Viviane Cismak in ihrem Zweitwerk "Einsatz am Wurstregal" auch Praktisches vermitteln. So unter anderem auch, was man beim Nebenjobben beachten sollte. Eingebettet in witzige Geschichten über Vor- und Nachteile der skurillsten und langweiligsten Nebenjobs, soll der Mini-Ratgeber auf der Suche nach einem passenden Job neben Studium oder Schule helfen.

10 Schritte zum perfekten Nebenjob

1. Bezahlung geht vor Spaßfaktor!
Man arbeitet schließlich neben Schule oder Uni, um das Konto aufzufüllen. Mit Glück findet man einen Job, mit dem man gut verdient und der zudem noch Spaß macht

2. Anstrengende Tätigkeit oder Langeweile?
Man sollte für sich entscheiden, ob man einen Nebenjob haben möchte, bei dem man zusätzlich gefordert wird oder nur die Zeit absitzen und abschalten möchte.

3. Arbeitszeit auf wenige Termine bündeln!
Ein Job, in dem man beispielsweise drei Mal wöchentlich drei Stunden arbeitet, ist meist zeitraubender und hält mehr von der Uni/Schule ab, als wenn man einmal eine Neun-Stunden-Schicht schiebt. Auch wenn es in der Regel bedeutet, dass man am Wochenende arbeiten muss.

4. Flexibilität hat Vorrang!

Flexible Arbeitszeiten eignen sich meist besser als feste Termine. Allerdings besteht bei unregelmäßigen Einsätzen die Gefahr, dass man plötzlich auf zu wenige Arbeitsstunden im Monat kommt und mit entsprechend weniger Geld auskommen muss.

5. Arbeitsmarkt im Auge behalten!

Immer die Augen nach besseren Jobs offenhalten - auch wenn man gerade einen Nebenjob hat! Der mögliche Traumjob ist schließlich nicht nur dann zu vergeben, wenn man gerade auf Arbeitssuche ist. Vielleicht wird der heiß ersehnte Job in der Lieblingskneipe gerade dann frei, während man draußen in der Kälte Flyer an entnervte Passanten verteilt.

6. Studium und Nebenjob gut koordinieren!

Man sollte unbedingt darauf achten, dass sich die Arbeit mit dem Studium gut vereinbaren lässt und der Nebenjob gegebenenfalls in Uninähe liegt. Wichtig ist vor allem, dass sich die Arbeitszeiten nach dem Stundenplan richten und nicht umgekehrt!

7. Gehalt schrilich vereinbaren!

Auch bei Jobs auf Provisionsbasis darauf achten, dass Arbeits- und Gehaltsbedingungen schrilich festgehalten werden. Bei großen und bekannten Unternehmen ist die Gefahr geringer, dass das Gehalt
nicht korrekt abgerechnet wird. Außerdem gibt es einen direkten Vorgesetzten oder konkreten Ansprechpartner, an den man sich im Bedarfsfall wenden kann.

8. Nicht auf Provisionsbasis!

Bei Jobs auf Provisionsbasis wird mehr Geld versprochen, als man später tatsächlich verdient. Daher lieber einen Job mit festem Gehalt suchen – da weiß man, was man am Ende des Monats bekommt.

9. Besondere Fähigkeiten oder Allgemeinbildung fördern!

Darauf achten, dass der Job im Studium weiterhilft oder andere nützliche Fähigkeiten fördert, beispielsweise auf Leute zuzugehen oder frei zu sprechen.

10. Steuern im Auge behalten!

Für längerfristige und regelmäßige Nebenjobs lohnt es sich in der Regel, auf Lohnsteuerkarte zu arbeiten. Bei unregelmäßigen Einsätzen kann es praktischer sein, Rechnungen zu schreiben.

Einsatz am Wurstregal
240 Seiten
Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. Februar 2013)
9,95 Euro