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10in2-Diät: Tipps für die 0er-Tage

Die 10in2-Diät: Essen, was man will, aber nur jeden zweiten Tag - und am anderen dafür gar nichts. Wir verraten, wie man die 0er-Tage übersteht.


10in2-Diät: Tipps für die 0er-Tage
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Das Ernährungskonzept "10in2" ( 10in2.at ) basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntniss, dass es nicht darauf ankommt, wie viel man isst, sondern wann man es zu sich nimmt.

Denn in der Nacht verarbeitet unser Körper die Nahrung und schüttet Hormone aus. Diese bauen unsere Fettreserven ab. Wird der Körper die ganze Zeit mit Essen versorgt, ist er nur mit Verdauen beschäftigt und lagert die überflüssigen Kalorien als Fett ab, anstatt sie zu verwerten. Je länger der Körper nicht verdauen muss, desto besser können seine Hormone arbeiten. Dadurch funktioniert auch die Zellerneuerung viel besser, was mit einem sehr nachhaltigen Anti-Aging -Effekt verbunden ist.

10in2: So übersteht man die 0er-Tage

Aber jeden zweiten Tag nichts essen – wie stellt man den Körper auf diesen Verzicht ein? Wir verraten, mit welchen Tricks die 0er-Tage zu bewältigen sind.

Innere Kraft.

Ein Sprichwort besagt: Der Glaube versetzt Berge. Nun ja, hier geht es zwar nicht um Berge, aber einen ganzen Tag auf Essen zu verzichten kommt dir vielleicht ähnlich schwer vor. Doch mithilfe unserer inneren Stimme wird es gleich viel leichter. So geht’s: Nimm dir an den ersten Nuller-Tagen öfter mal Zeit, und sag' dir folgenden Satz laut vor: "Ich mache es mir und meinem Körper leicht und schenke mir ausreichend Schlaf, moderate Bewegung und angemessene Essenspausen.“

Mit diesem autogenen Training verankerst du die Botschaft nach einiger Zeit in deinem Unterbewusstsein, und das Durchhalten wird dir gleich leichter fallen.

Falls der kleine Hunger kommt.

Gerade an den ersten Nuller-Tagen, wenn der Körper noch nicht daran gewöhnt ist, kann es passieren, dass du hungrig wirst. Das beste Mittel dagegen heißt Bewegung . Keine Angst, du musst jetzt nicht gleich einen Marathon laufen , ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft reicht schon aus. Zum einen lenken die Gedanken dich vom Essen ab, und zum anderen stoppt die Bewegung das Hungergefühl. Extra-Tipp: Lege deinen ersten Fastentag auf das Wochenende bzw. auf einen Tag, an dem du nicht arbeiten musst oder kaum Verpflichtungen hast. So kannst du beim kleinen Hunger jederzeit raus an die frische Luft.

Flüssigkeit!

Das Wichtigste an den Nuller-Tagen ist das Trinken. Und da bitte ganz viel Wasser und ungesüßte Tees. Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es mindestens sein. Kaffee in der Früh zum Wachwerden ist auch o. k., allerdings ohne Milch. Um ein bisschen Abwechslung in die Sache zu bringen, kannst du Wasser mit ein paar Spritzern Zitronensaft zu neuem Geschmack verhelfen. Auch ein paar Scheiben Ingwer geben neuen Pep. Zusätzlich hilft dieser beim Entgiften, kurbelt den Stoffwechsel an und wärmt den Körper von innen.

In Gesellschaft.

Zugegeben, anfangs wird es nicht leicht sein, in Gesellschaft die Nuller-Tage einzuhalten. In der ersten Zeit solltest du klarerweise an den Fastentagen Restaurantbesuche meiden. Aber natürlich musst du jetzt nicht jeden zweiten Tag zum Einsiedler werden. Gelegentlich ein Glas Wein ist selbst an den Fastentagen erlaubt. Denn Rotwein enthält Antioxidantien, die gut für den Körper sind. Aber auch hier macht, wie so oft, die Menge das Gift. Mehr als ein bis zwei Achterl sollten es nicht sein, da sonst der negative Aspekt des Alkohols die gesunden Eigenschaften überdecken würde.

Wenn’s zwickt und zwackt.

Manchmal kann die Umstellung auf Fastentage zu kleinen Beschwerden führen. Vielleicht frierst du etwas schneller oder bekommst Kopfschmerzen . In beiden Fällen hilft eine Tasse Tee. Von Sonnentor beispielsweise gibt es speziell auf das "10in2"-Programm abgestimmte Sorten, die wärmen, Energie geben und entgiften.

Zucker im Vorfeld reduzieren.

Damit du die Nuller-Tage einfacher durchhältst, empfiehlt es sich, an den Einser-Tagen, an denen du essen darfst, mit weniger Zucker auszukommen. Damit sind jetzt nicht der Löffel Zucker im Kaffee oder die Schokotorte gemeint. Du sollst ja essen, worauf du Lust hast. Aber richte deine Aufmerksamkeit auf den versteckten Zucker in Lebensmitteln wie Ketchup, Pizza oder Limonaden. Auch Süßstoff zählt dazu. Zwar besitzt dieser keine Kalorien, aber je mehr davon auf deine Geschmacksnerven trifft, desto stärker gewöhnen sich diese an den Geschmack und umso süßer willst du es beim nächsten Mal haben. Schon nach 14 Tagen ohne diesen versteckten Zucker in Lebensmitteln wirst du erstaunt sein, wie empfindlich deine Geschmacksnerven geworden sind.

Hier findest du die Tipps für die Einser-Tage der "10in2"-Diät .