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12 Gründe, warum ich den Winter hasse

Die kalte Jahreszeit dürfte, wenn ich einmal Wettergöttin spielen dürfte, gerne verschwinden - denn ich habe gleich ein dutzend Argumente gegen den Winter.

von

Schneesturm
© Paul Katz - Thinkstock

Der erste Schnee fällt auf die Erde und unsere Hauben nieder und Facebook und Twitter sind voller Jubelmeldungen ob der ersten winterlichen Wettermeldung. Worunter ich niemals ein Like setzen würde! Schließlich gehöre ich definitiv zur Fraktion "Bäh – es schneit" statt zur Neigungsgruppe "Juhuu – es schneit!". Warum das so ist? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe:

1

Kälte: Alles unter null Grad Celsius macht schlicht und ergreifend keinen Spaß. Und vom Dauerzittern ist noch niemandem wärmer geworden.

2

Schnee in der Stadt: Die zauberhafte Winterlandschaft hält in einer Stadt durchschnittlich 2 Sekunden - dann verwandelt sich der weiße Traum in braunen, unappetitlichen Gatsch aufgrund all der Autos, die darüberrollen.

3

Verkehrschaos: Jedes Jahr aufs Neue werden sämtliche Verkehrsteilnehmenden komplett überrascht, wenn die ersten Flockerl sichtbar sind und verlieren sich im Chaos auf den Straßen.

4

Temperaturen in öffentlichen Verkehrsmitteln: Außentemperatur: Minus 7 Grad. Temperatur in der U-Bahn: Plus 24 Grad. Mit 27 Kleidungsschichten stirbt man darin also langsam und quälend den Hitzetod.

5

Shopping: Die 27 Schichten bereiten ebenso viel Freude, wenn man dieselben mit in die Umkleidekabine nimmt und sich immer wieder schwitzend raus und rein schälen darf.

6

Eisiger Wind: Der oben erwähnte Schweiß wird jedoch beim Betreten der Außenwelt sofort schockgefroren - denn der bitterkalte Wind sucht sich den Weg durch alle Kleiderfalten. Und schmerzt vor allem im Gesicht - der einzige Körperteil, der überhaupt nicht mit Stoffschichten bedeckt ist. Und das, obwohl wir hier am wenigsten Eigenschutz dank Körperfett haben - ganz im Gegensatz zu unserem Allerwertesten, der eben meist von 27 wärmenden Hüllen umgeben ist.

7

Eis: Leider ist hier nicht die Rede von leckerem Schokoeis und Co, sondern von rutschigen Flächen, die für gebrochene Knochen sorgen: Bei mir waren es bereits ein Unterarm und ein Ellenbogen - und bei dir?

8

Erkrankungen: Unser Immunsystem ist infolge der Kälte geschwächt und daher feiern Viren und Bakterien fröhliche Partys. Und wir sind nicht eingeladen, da wir ja aufgrund von Husten, Schnupfen und Grippe das Bett hüten müssen.

9

Last Christmas: Der Moment ist sicher bald da: Du hörst das erste Mal "Last Christmas" im Radio oder in einem Geschäft und dann geht es nicht mehr weg. Gefühltermaßen sind wir erst nach Silvester wieder erlöst von der Dauerbeschallung mit Weihnachtsliedern.

10

Streusalz: Um der Schneemassen Herr zu werden wird leider immer noch allernorts Salz gestreut: Abgesehen von hässlichen Rändern auf den Schuhen, verursacht dieses auch schmerzhafte Entzündungen auf den Pfoten von Hunden, Katzen sowie Wildtieren.

11

Ewige Dunkelheit: Man steht auf und es ist noch dunkel, man kommt aus der Arbeit und es ist schon wieder dunkel – kaum Sonne abzubekommen macht erwiesenermaßen depressiv.

12

Habe ich schon die Kälte erwähnt?

Meine hochgeschätzte Kollegin Stephanie Krois sieht das alles ein bisschen anders. Warum erklärt sie in ihrem Beitrag "12 Gründe, warum ich den Winter liebe".

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