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15 Taten, mit denen Sie Kindern Ihre Liebe schenken

Plagt Sie als Working Mum oft ein schlechtes Gewissen? Weg damit: Hier sind 15 Taten, mit denen Sie Kindern Ihre Liebe schenken – und die noch mehr Freude in den Familienalltag bringen!


15 Taten, mit denen Sie Kindern Ihre Liebe schenken

1. Aufmerksam zuhören
Freilich: Kinder brauchen und wollen am liebsten so viel Zeit von Ihnen wie möglich. Echte Zuwendung aber bedeutet, etwas miteinander zu tun – nicht nebeneinander. Wenn Sie sich jeden Tag mindestens 20 Minuten ganz allein und bewusst für Ihre Kinder Zeit nehmen, ist das viel wertvoller, als wenn Sie zwei Stunden zwar räumlich anwesend sind, aber keine Aufmerksamkeit schenken. In dem Fall fühlt sich das Kind nämlich nicht wahrgenommen! Mit einer Stunde Qualitätszeit pro Tag sind Sie als Berufstätige realistisch gesehen im oberen Spitzenfeld. Kinderpsychologin Sandra Velásquez: „Fragen Sie Ihr Kind, was es den Tag über erlebt hat und was es gerade beschäftigt, ob es etwas von Ihnen braucht, und bieten Sie aktiv Ihre Hilfe an. Seien Sie präsent, und hören Sie aufmerksam zu.“ Wenn Ihr Sprössling gerade nicht von sich erzählen möchte, sprechen einfach Sie von sich. Wenn Sie in dieser Zeit ein Spiel spielen, wählen Sie eines, bei dem Sie selbst auch Spaß haben. Kinder merken es, wenn Mama nicht bei der Sache ist und etwas erzwingt. Wählen Sie ein Spiel, in dem es nicht auf Leistung ankommt. Leistung hat in der Qualitätszeit mit Mama nichts verloren.

2. Gemeinsam kochen
Mindestens eine Mahlzeit sollten Sie täglich mit Ihrem Kind einnehmen. Das Abendessen eignet sich gut: Sie können es gemeinsam zubereiten und dabei immer wieder neue Rezepte ausprobieren ! Ihr Kind kann somit etwas zum gemeinsamen Tagesablauf beitragen und freut sich, wenn Sie es beim Essen loben und das gemeinsame Gericht im Team gut gelungen ist. Alles, was Kindern eine positive Rückmeldung über sich selbst gibt, ist gut! Kinder übernehmen gerne Verantwortung, zum Beispiel wenn sie allein den Tisch decken dürfen.

3. Dankbar sein
Sich jeden Tag zu bedanken für alles, was man hat und was gut gelaufen ist, hat nichts mit Demut zu tun: Wer dankbar ist, kann das Gute sehen und wertschätzen. Das macht glücklich. Man sieht die Fülle und nicht das, was fehlt. Bringen Sie Ihren Kindern die „Das Glas ist halb voll, nicht halb leer“-Mentalität früh bei. Wenn Sie gläubig sind, können Sie sich in einem Gebet jeden Abend mit den Kindern für alles Schöne und – scheinbar – Selbstverständliche bedanken. Ansonsten sprechen Sie jeden Abend vor dem Schlafengehen über das Gute in Ihrem Leben. Bringen Sie den Sprösslingen bei, sich bei Freunden, Familienmitgliedern usw. für Geschenke oder nette Gesten zu bedanken, z. B. mit einem Brief oder einer Zeichnung.

4. Erzählen Sie aus anderen Ländern
Andere Länder und Völker kennen zu lernen trägt dazu bei, die eigene Kultur und Gesellschaft besser zu verstehen. Ihre Kinder lernen so auch, dass etwas, das anders ist, nicht automatisch schlecht ist. Suchen Sie im Internet nach spannenden Webseiten, die Kindern die Welt näherbringen. Informieren Sie sich über Bräuche und Sitten, und erzählen Sie davon. Helfen Sie den Kleinen, passende Fragen zu stellen: Ihre Kinder werden viel Gutes in anderen Kulturen entdecken. Sie können auch ein Patenkind aus einem Entwicklungsland übernehmen und eine Brieffreundschaft mit ihm beginnen.

5. Bauen Sie ein Vogelhaus
Schaffen Sie gemeinsam eine Unterkunft für gefiederte Gäste. Gemeinsames Basteln macht Spaß. Besonders, wenn anschließend immer wieder Vögel zu Besuch kommen, um die sich Ihre Kinder kümmern können. Ein Vogelhaus ist mit seinen Besuchern übrigens auch ein ausgezeichnetes Motiv für Nachwuchsfotografen!

6. Stehen Sie zu Ihren eigenen Fehlern
Seien Sie Ihren Kleinen ein Vorbild, und zeigen Sie, dass Sie selbst nicht perfekt sind. Das nimmt Druck von Ihnen und auch von Ihren Kindern. Wer sich selbst Fehler verzeihen kann, kann auch anderen verzeihen. Das Unperfekte hebt schließlich jeden Menschen von der Masse ab. Kinder brauchen das Gefühl, um ihrer selbst willen geliebt zu werden, nicht, weil sie z. B. besonders hübsch, brav oder leistungsfähig sind. Leben Sie auch an sich selbst den Wert der Liebe vor, die nicht an Bedingungen geknüpft ist. Sagen Sie Ihren Kindern auch immer wieder, dass Sie immer für sie da sein werden, egal was sie tun. Das mag für Eltern zwar selbstverständlich sein, doch es macht Sinn, es vor den Kindern immer wieder auszusprechen - das gibt Geborgenheit.

7. Kinder brauchen Kinder!
Laden Sie so oft wie möglich Kinder zu sich nachhause ein. Kinder brauchen andere Kinder, um ihre Identität herauszubilden, gemeinsam zu spielen und zu lernen, ihren Platz in der Gesellschaft zu bekommen.

8. Finden Sie Rituale, die Freude machen
Rituale machen Kinder stark: Die berühmte Gutenachtgeschichte, der Tagesablauf, eine besondere Begrüßung, ein Baderitual. Übertreiben Sie dabei aber nicht, ein Ritual soll immer noch allen Spaß machen und nicht zur beengenden Regel werden. Das Familienleben soll schließlich spontan und lebendig bleiben.

9. Lesen Sie Kurzgeschichten
Kaufen Sie Bücher mit Kurzgeschichten, und lesen Sie mit der ganzen Familie darin. Zum Beispiel: Jeder liest eine Geschichte, oder jeder liest eine Seite.

10. Zeigen Sie Ihre Vergangenheit
Für die Kleinen ist es unheimlich lustig, Fotos oder Filme von Mamas und Papas Kindheit zu sehen. Legen Sie auch gemeinsam ein Familien-Fotoalbum an, das Sie mit Ihrem Nachwuchs immer wieder aktualisieren: mit Bildern, Zeichnungen und Texten.

11. Probieren Sie mit Ihrem Spross Talente aus
Jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten, die auf den ersten Blick oft nicht erkennbar sind. Helfen Sie Ihren Kindern, ihre Talente herauszufinden, ohne sie dabei unter Leistungsdruck zu setzen. Wer Talente entdeckt, entdeckt das Gute in sich selbst. Lassen Sie Ihr Kind ruhig ganz unterschiedliche Kurse ausprobieren. Das, was Spaß macht, wird es weiterlernen wollen.

12. Schenken Sie ein Musikinstrument
Ein Musikinstrument zu erlernen tut in vielerlei Hinsicht gut: Durch Tasten, Hören und Sehen werden Wahrnehmung und Sinne geschult. Dieses Feingefühl verkümmert in der Informationsflut von heute gerade bei den Kleinsten zunehmend, sofern es nicht gefördert wird. Kinder, die ein Musikinstrument beherrschen, sind selbstbewusster, auch wenn es in der Schule oder mit Freunden einmal nicht so gut geht.

13. Picknicken Sie am Wohnzimmerteppich
Machen Sie eine Mahlzeit zum lustigen Erlebnis: Picknicken Sie am Wohnzimmerteppich, oder essen Sie wie die Römer im Liegen. Ein Dinner im Dunkeln macht auch Kindern Spaß!

14. Bringen Sie Zuhören und Werte bei
So, wie Sie Ihre Kinder wertschätzen, bringen Sie Ihnen auch bei, andere wertzuschätzen. Mangelnde Höflichkeit schleicht sich immer häufiger bei jungen Menschen ein. Lassen Sie nicht alles durchgehen: Höflichkeit, Zuhören und dabei ruhig sein – das macht Kinder zu wertschätzenden Menschen. Werden auch andere Werte wie Freundschaft, Füreinander-da-Sein und Vertrauen bewusst gelebt – mit den Eltern als Vorbild –, gibt das Kindern in einer schnelllebigen Zeit Stabilität und Sicherheit. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie man Freundschaften und zwischenmenschliche Beziehungen leben und pflegen kann.

15. Loben Sie großzügig
Viele Eltern sind in Familien aufgewachsen, in denen ermutigende Worte selten ausgesprochen wurden. Brechen Sie das Muster, und sagen Sie Ihrem Spross immer wieder, wie gut er etwas gemacht hat und dass Sie stolz auf ihn sind

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