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30 Jahre nach dem Tod: Romy-Kleider in Deutschland unterm Hammer

Ein klassisches, edles Kostüm, ein rotes Kleid - oder der Koffer mit ihren Initialen: Insgesamt 39 Kleidungsstücke der Schauspiellegende Romy Schneider kommen an diesem Samstag (12. Mai) in Bayreuth unter den Hammer. Schneider habe auch 30 Jahre nach ihrem Tod immer noch viele Fans, ist Werner Baumann vom Auktionshaus Boltz überzeugt.


30 Jahre nach dem Tod: Romy-Kleider in Deutschland unterm Hammer

Kleider aus dem Kasten der Schauspielerin wurden bereits 1994 in Bayreuth versteigert. Hermi Steckel, Regieassistentin und Vertraute Schneiders, habe die Kleider besessen und beim Auktionshaus eingereicht. Baumann erinnert sich, dass Bieter aus aller Welt sich damals um die Kleidungsstücke des Stars bemüht hatten.

Ein großer Teil ging aber an das Münchner Sisi-Museum, das inzwischen aber seit einigen Jahren geschlossen ist. So kamen die Kleider erneut zu Baumann und seiner Frau Waltraud Boltz-Baumann nach Bayreuth.

Schneider erlangte in den 1950er Jahren Berühmtheit in der Rolle der Kaiserin Elisabeth in den "Sissi"-Filmen, aber auch als Darstellerin in anderen Heimat- und Historienfilmen. Vom Image der schönen, aber unbedarften Prinzessin wollte sie sich später jedoch energisch lösen. Sie ging nach Frankreich, wo ihr der Durchbruch als Charakterdarstellerin gelang. Sie starb am 29. Mai 1982.

(apa/red)