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48 Stunden Me-Time

Für ein verlängertes Wochenende durfte ich in Schladming wieder meine Batterien aufladen – es tat so gut. Meine 48 Stunden Me-Time.

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48 Stunden Me-Time
© istockphoto.com

Nach einer circa dreistündigen Autofahrt von Wien aus empfing mich Schladming mit strahlendem Sonnenschein. Nur ein paar Gehminuten von der Talstation der Planai-Seilbahn entfernt, lag mein Domizil für die nächsten zwei Nächte: das Falkensteiner Hotel Schladming. Nur allzu gerne hätte ich am Anreisetag das schöne Wetter am Berg ausgenützt, da das Hotelpaket die Schladming-Dachstein Sommercard inkludiert, mit der man bis zu 100 unterschiedlichste Angebote in Anspruch nehmen kann – zum Beispiel auch eine kostenlose Planai-Berg- und Talfahrt. Aber leider war ich erkältet – mein Körper sucht sich dafür gerne meine freien Tage aus – und ich freute mich darauf im 1.500 Quadratmeter großem Acquapura SPA zu entspannen.

Aber bevor es für mich in Bademantel und -schlapfen ging, durfte ich noch mein wunderschönes Deluxe Zimmer mit Blick auf die Berge und den Garten des Hotels beziehen. Hier trifft modern auf urig, genau mein Stil. Es blieben keine Wünsche offen – Kaffeemaschine, Kopfpolster-Menü, WLAN, etc. Dann zog es mich aber schon in den Wellnessbereich, der ebenso keine Wünsche offen ließ – Bade- und Saunalandschaft, Fitnessraum, Ruhebereiche, usw. Nach einem kurzen Powernap gönnte ich mir noch eine Runde "Seelenbaumler" (= Gesichts- und Kopfmassage). Superholt erwartete mich abends im Restaurant ein großartiges 5-Gang-Wahlmenü – für alle, die sich glutenfrei, vegan, ... ernähren, einfach bei der Buchung Bescheid geben, darauf wird natürlich Rücksicht genommen.

Der nächste Tag stand auch ganz im Zeichen der Entspannung. Nach einem ausgiebigen Frühstück – um mich zu wiederholen: Es blieben keine Wünsche offen – zog es mich wieder ins Acquapura SPA. Das regnerische Wetter war wie gemacht für einen Wellnesstag – dösen, Magazine lesen, Tee trinken. Auch an diesem Tag ließ ich mich massieren, dieses Mal den Nacken- und Schulterbereich – mein Massagetipp: "Gedankenpause". Kaum zu glauben, aber vom Nichtstun verging der Tag fast noch schneller. Entspannt und zufrieden genoss ich nochmals ein köstliches Gourmetmenü, bevor ich dann den letzten Abend an der Hotelbar ausklingen ließ – mein Tipp: steirischer Caipirinha.

Nachdem ich wie eine Kaiserin am nächsten Tag gefrühstückt hatte, ging es wieder Richtung Wien – aber mit aufgeladenen Batterien und drei Kilogramm mehr ;-)

Themen: Reise, Wellness