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52 Lösungen zu alltäglichen Problemen

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Du stehst häufig unter Stress? Fühlst dich von anderen provoziert? Bist unausgeglichen? Hier findest du 52 Impulse, um mit alltäglichen Situationen besser umzugehen und glücklicher zu werden.


Ende einer Beziehung © Bild: Thinkstock

Zeigen Sie mehr Interesse an Ihren Gesprächspartnern!

Worüber auch gesprochen wird, es dauert nicht lange und ein und dieselbe Stimme übernimmt immer wieder das Wort. Denn sie hat einfach zu allem etwas zu sagen. Sie weiß stets etwas Gescheites und hat sowieso überall Erfahrungen gemacht. Irgendwann nervt diese Stimme.

Gehört diese Stimme jemandem aus Ihrem Bekanntenkreis? Oder sogar manchmal Ihnen? Ichbezogene Menschen wollen durch Aufmerksamkeit wahrgenommen werden. Das werden sie auch, allerdings auf eine eher negative Weise, da sie sich für Ihre Mitmenschen nicht interessieren, sondern nur um deren Anerkennung kämpfen. Falls sie doch mal etwas fragen, dann mehr alibimäßig, um selbst wieder etwas einbringen zu können. Zuhörer befinden sich ständig in einer Anerkennungspflicht – und das ist auf Dauer sehr anstrengend.

Möchten Sie von Ihren Mitmenschen möglichst positiv wahrgenommen werden? Dann versuchen Sie es mit Interesse und Beobachtung. Verzichten Sie in bestimmten Gesprächen ganz bewusst auf eigene Erzählungen. Interessieren Sie sich für Dinge, die dem anderen wichtig sind. Erkundigen Sie sich nach dessen Gedanken und Emotionen. Beobachten Sie den Gesichtsausdruck und die Körperhaltung. Versuchen Sie sogar, während der Erzählungen die Gefühle des anderen nachzuempfinden.
Zuhören bedeutet nicht nur, den anderen reden zu lassen, sondern ihn wirklich zu verstehen. Man nennt das Empathie. Interesse zu zeigen, ist für manche vielleicht schwieriger, als Interesse zu erzeugen. Aber in der Regel kommt das bei Ihren Mitmenschen besser an. Und diese werden sich mit Interesse bei Ihnen revanchieren – denn empathische Menschen wirken interessanter.