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53. Superbowl: Zum ersten Mal männliche Cheerleader

Beim 53. Super Bowl diesen Sonntag treten zum ersten Mal auch zwei männliche Cheerleader auf, um am Spielfeldrand zu tanzen! Zeit wird's!

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53. Superbowl: Zum ersten Mal männliche Cheerleader
© 2018 Getty Images

Am 3. Februar spielen die Los Angeles Rams gegen die New England Patriots. Es geht um die begehrte Vince Lombardy Trophy, die Siegestrophäe des Super Bowls. Und vieles ist beim 53. Super Bowl erwartbar: die Offense der Patriots wird gut sein, die Halbzeit-Show umstritten und am Ende wird es Confetti regnen. Am Spielfeldrand aber, da wird 2019 Geschichte geschrieben.

Erstmals werden die Los Angeles Rams beim Superbowl nämlich auch zwei Männer als Cheerleader anfeuern. Für eine amerikanische Liga, die fast allergisch auf Fortschritt scheint, ein großer Schritt! Quinton Peron und Napoleon Jinnies sind seit März letzen Jahres Cheerleader für die Rams und sind die ersten männlichen Cheerleader der NFL-Geschcihte, wie CNN berichtet. Inspiriert von ihrem Erfolg schaffte es 2018 noch ein dritter Mann, Jesse Hernandez, NFL-Cheerleader zu werrden. Dieser aber für die New Orelans Saints, die bereits ausschieden.

Napoleon & Quinton: Die Freude ist groß

Seite an Seite mit den weiblichen Cheerleadern tanzen sie zwar selten, dabei sind männliche Cheerleader in Amerika aber nichts Ungewöhnliches. Selbst George W. Bush war seinerzeit Cheerleader seiner High School. Trotzdem findet die Entscheidung nicht ganz Amerika gut. So schreibt ein Redakteur des konservativen Daily Caller : "Wisst ihr, wo Männer während eines Football-Spiels hingehören? Entweder aufs Spielfeld oder biertrinkend auf die Zuschauerränge. Ganz sicher aber nicht zu den Cheerleadern!!!"

Cheerleading war früher Männersport

Stimmt so aber eigentlich nicht. Bis zum Weltrkieg war Cheerleading nämlich sozusagen Männersport. Erst in den Fünfzigerjahren kamen die ersten Cheerleaderinnen - übrigens unbezahlt ... aber das ist eine andere Geschichte.

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