Ressort
Du befindest dich hier:

Diese 10 Männer daten wir in unseren 20ern

„Hey, was ist das zwischen uns?“ Ups! Und so schnell haben wir ihn mit dieser Frage wieder vergrault.

von

Paar im Bett
© iStockphoto.com

In den 20ern Single zu sein ist schön. Man ist frei, kann seinen Spaß haben und muss niemanden Rechenschaft abgeben. Für die Mädelsabende hat man auch immer eine lustige Geschichte parat. Doch manchmal gibt es auch Nächte oder Morgen (Walk of Shame *hust*), die nur verschwendete Zeit waren und wir sie doch lieber auf dem Sofa mit Netflix und Pizza hätten verbringen sollen. Auf dem Weg zur großen Liebe muss man viele Frösche küssen, und das sind die Sünden, denen, wir in unseren 20ern begegnen.

1

The one who got away
Wie verliebt wir in diesen einen Typen waren, so viele unzählige Tage, Nächte und Erinnerungen, aber irgendwie, hat man die Beziehung nie so richtig definiert. Plötzlich fing er an, sich rarzumachen, dir zu sagen er sei nicht gut genug. Entschuldige, aber das darf man ja wohl noch selbst entscheiden! Er hätte Probleme, die er erst lösen müsse, bevor er sich an jemanden so tolles binden könne. Jahrelang hatten wir seinetwegen Herzschmerz. Unsere selbstzerstörerische Fähigkeit Kopfkinos zu produzieren, hat uns Streiche gespielt und so reale „Was wäre wenn“-Situationen kreiert. Und dann sobald man endlich über ihn hinweg ist und vielleicht sogar schon jemand anderen sein Herz geschenkt hat, meldet er sich wieder. Los kommt man von dem Kerl erst, wenn man sich in jemand anderes verliebt.

2

Der perfekte Schwiegersohn
Die Mutter und die Oma schmachten ihn an. Der Vater behandelt ihn wie den Sohn, den er nie hatte. Gemeinsam macht man kitschigen Pärchenurlaub, beendet gegenseitig die Sätze voneinander, und verbringt die Sonntage gemeinsam bei seiner Familie. Auf Papier ist er der Vorzeigefreund schlechthin. Aufmerksam, lieb und liest einem jeden Wunsch von den Augen ab, bevor man überhaupt wusste, dass man ihn hegt. Und trotzdem passt es irgendwie nicht so richtig. Vermutlich, weil alles vorhersehbar ist und kein Knistern in der Luft liegt. Die Spannung ist weg und aus Liebe ist Freundschaft geworden.

3

Der Freund mit den gewissen Vorzügen
Man weiß sofort, worauf man sich einlässt und beginnt gar nicht erst die ewige, nervenzermürbende Debatte über Gefühle und „Was ist das zwischen uns?“, denn es ist klar: Man ist füreinander nur ein Lückenfüller und Bettwärmer bis jemand Besseres daherkommt. Alle paar Wochen trifft man sich, verbringt eine schöne Nacht miteinander und verabschiedet sich dann wieder. Wenn der andere jemand Neues kennenlernt, dann respektiert man das und verschwindet von der Bildfläche, bis vielleicht eines Tages, wieder eine Nachricht auf dem Display mit „Hey, wie geht’s?“ erscheint. Ist man selbst Single und ungebunden, kann man darauf eingehen oder auch nicht. Unkomplizierter Spaß.

4

Der eine, den all deine Freunde hassen
Er hat nie Zeit und wenn, dann behandelt er uns schlecht. Er mag unsere Freunde nicht und sie ihn ebenfalls nicht. Auf jeder Party trinkt er entweder zu viel, sodass er uns vor unseren Freunden blamiert oder er sitzt genervt in einer Ecke und verdirbt jedem die Laune. Irgendwann erkennt man, welchen Vollidioten man seine kostbare Zeit geschenkt hat und schießt ihn in den Wind. Während der Beziehung haben sich die eigenen Freunde zurückgehalten, doch jetzt wo man ihn endlich los ist, lästern sie was das Zeug hält.

5

Der eine, mit dem man irgendwie zusammen ist, oder vielleicht auch nicht.
Man versteht sich super, hat irrsinnig viel Spaß, wird Freunden und Familie vorgestellt, aber sobald die Frage „Was ist das zwischen uns?“ aufkommt, blockt er völlig ab. Es vergehen Monate, Familienfeiern kommen und gehen, man wird immer mehr zum Paar, aber so richtig definiert hat man diese Nicht-Beziehung nie. Und dann passiert es plötzlich. Wie aus dem Nichts meldet er sich nicht mehr, verschwindet aus unserem Leben, und zurück bleibt ein Geist und der bittere Geschmack des Verlassenwerdens, obwohl man eigentlich nie richtig zusammen war.

6

Der Jüngere
Wir haben ihn auf einer Party kennengelernt, ohne zu ahnen, wie alt er wirklich ist. Seine Naivität und positive Lebenseinstellung sind Balsam für unsere vom exzessiven Dating vernarbten Herzen. Er liest uns alle Wünsche von den Augen ab, und behandelt uns, wie eine Königin, weil er es nicht glauben kann, eine erfahrene Frau abbekommen zu haben. Neben ihm fühlen wir uns wie Samantha aus „Sex and the City“ mit ihrem Modelfreund John. Nach zwei Dates möchte er dich sofort seinen Eltern vorstellen und du denkst dir nur: Halt Stopp, das geht mir jetzt ein bisschen zu schnell. Uns kann man es auch nie wirklich recht machen.

7

Der Ältere
Er ist vermutlich irgendwas mit 30 und man selbst irgendwas mit 20. Die zweistellige Zahl zwischen unseren Geburtsjahren versuchen wir, gekonnt zu ignorieren. Das klappt ganz gut, weil er sich selbst so verhält, als sei er in unserem Alter. Anfangs ist es aufregend einen älteren Mann zu daten, doch im Laufe der Beziehung merkt man, dass er sich aus einem bestimmten Grund noch immer so jung verhält: Er hat sein Leben nicht im Griff. Da kann man gleich mit jemandem im eigenen Alter zusammen sein.

8

Der eine, der nie Zeit hat
Sein Leben ist hektisch, er arbeitet hart an seiner Karriere und in seiner Freizeit trifft er sich lieber mit seinen Freunden oder geht seinen zeitfressenden Hobbys nach, statt sie mit uns zu verbringen. Trotzdem springen wir loyale Hündchen, sobald er sich meldet, und sagen all unsere Pläne ab, nur um ihn endlich wiederzusehen. Anfangs merken wir selbst nicht, dass wir für ihn nur ein Lückenfüller sind, weil er, wenn man es mal schafft, sich mit uns zu treffen, uns behandelt, als seien wir die einzige Frau auf der Welt. Los werden wir in nur, weil er sich irgendwann gar nicht mehr meldet. Vielleicht ist das auch besser so.

9

Der eine, bei dem wir uns langweilig fühlen
Er ist Künstler, Musiker oder macht irgendetwas Kreatives. Er interessiert uns, weil er interessant ist. Er fordert uns auf intellektuelle Weise heraus. Er nimmt uns mit in Museen, Galerien oder schreibt uns sogar einen Song. Seine unbeschwerte und unkonventionelle Lebensweise färbt auf uns herab und öffnet uns neue Horizonte. Anfangs ist alles intensiv, man wird zu seiner Muse, aber irgendwann verliert er das Interesse, widmet sich wieder seiner kreativen Tätigkeit und man selbst wird lieblos vergessen, weil eine neue Muse da ist.

10

Der eine, der noch nicht über seine Ex hinweg ist
Es passiert ganz unauffällig. Hin und wieder fällt ihr Name bei einer Erzählung, „Lisa, konnte nie so brav aufessen wie du, Schatz.“ Anfangs lässt man diese kleinen Ausrutscher noch durchgehen, schließlich sind die Ex-Partner auch ein wichtiger Teil unseres Lebens. Bis er dann plötzlich zusammengekauert auf unserem Schoß liegt und sich die Augen ausweint, weil er nie über sie hinweggekommen ist. Er hatte nie die Chance mit der Situation abzuschließen. Das ist der Moment, wo man einfach nur verschwinden sollte!