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"Feministische Solidarität statt rechte Hetze": Menschenkette am Samstag

Ausgehend von acht Treffpunkten soll am Samstag eine Menschenkette für Frauenrechte entlang der Wiener Ringstraße gebildet werden. Auch in Innsbruck gibt’s Action!

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"Feministische Solidarität statt rechte Hetze": Menschenkette am Samstag
© ©Bettina Frenzel

Wenn die überparteiliche Plattform „20.000 Frauen“ aufruft und Vertreterinnen des Frauenvolksbegehrens, der Omas gegen Rechts, des Frauenrings und noch viele andere gemeinsam eine Menschenkette bilden dann kann es nur um eines gehen: Frauenrechte! Am Samstag, den 25. Mai 2018 soll entlang der Ringstraße und des Kais den „seit vielen Jahren unerledigten frauenpolitischen Forderungen Nachdruck verliehen werden“, heißt es in der Presseaussendung. Und wenn man schon da ist, wolle man auch gleich ein Zeichen gegen die „rassistische Politiken der FPÖ und ÖVP“ setzen. „Die Zusammenlegung des Frauenressorts mit der Familienpolitik und die Kürzungen beim Frauenbudget zeigen, welchen Stellenwert progressive Frauenpolitik innerhalb der türkis-blauen Regierung hat. Frauenpolitik zur Frage der inneren Sicherheit zu erklären, mit Migration in Verbindung zu bringen und damit rassistische Ressentiments zu befeuern, lehnen wir entschieden ab: Unser Feminismus bleibt antirassistisch“, so Brigitte Hornyik von der Plattform „20.000 Frauen“.

Neun Treffpunkte in Innsbruck und Wien

Unter dem Motto „Feministische Solidarität statt rechte Hetze“ wird es am Samstag um 14.30 Uhr acht Treffpunkte an verschiedenen Orten am Ring geben: Oper, Volkstheater, Schottentor, Schottenring, Schwedenplatz, Urania, Stubentor und Schwarzenbergplatz. Wer sich gerne der Menschenkette anschließen möchte, ist herzlich willkommen. Von dort aus sollen der Ring und Kai umrundet werden. Die Aktion wird von zahlreichen Künstlerinnen und Chören begleitet. Radio Orange wird live berichten. Bis 16 Uhr soll die Kette geschlossen werden. Aber nicht nur in Wien gibt es Action - auch Innsbruck wird eine Menschenkette gebildet, Treffpunkt ist dort um 15.30 Uhr beim Pogromdenkmal am Eduard-Wallnöfer-Platz. Auch dort wird - zeitgleich mit Wien - die Menschenkette um 16 Uhr geschlossen.

Die Treffpunkte und Aktionen entlang der Ringstraße am Samstag.

Die "Menschenkette für Frauen*rechte" wird von zahlreichen feministischen Initiativen unterstützt – unter anderem vom Frauen*Volksbegehren 2.0, One Billion Rising Austria und den Omas gegen Rechts. „Gemeinsame Aktionen sind genau das, was die feministische Bewegung braucht, um sichtbar zu sein. Das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen und uns gemeinsam dem spürbaren Backlash entgegenstellen, genau diese Solidarität ist für uns vom Frauen*Volksbegehren einer der Kernpunkte des Feminismus“, sagt Lena Jäger, Projektleiterin beim Frauen*Volksbegehren.


Mehr Infos zur Menschenkette gibt's hier und auf Facebook.

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