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Meet our Fashion Crush: Stella McCartney im Interview

Sie hat nicht nur einen großen Namen geerbt, sondern auch ein großes Talent: Und Stella McCartney beweist mit jeder ihrer Kollektionen aufs Neue, dass sich Luxus, innovatives Design und Nachhaltigkeit nicht ausschließen müssen.

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Stella McCartney
© Danny Martindale/Getty Images

Dass man die britische Designerin Stella McCartney vor allem als Tochter des Ex-Beatle Paul McCartney und der amerikanischen Fotografin und Tierschutzaktivistin Linda McCartney kennt, ist schon lange vorbei. Schließlich hat sie sich selbst in der Modebranche einen Namen gemacht – zunächst als Creative Director des französischen Modelabels Chloé und später mit ihrem eigenen Modehaus.

Ihre Kollektion verkauft sie heute in 70 Ländern rund um den Globus, eigene Stella McCartney-Stores gibt es in 40 Ländern. Zentraler Bestandteil von McCartneys Marke ist ein starker Glaube an nachhaltige und verantwortungsbewusste Mode. Sie ist schon ihr Leben lang Vegetarierin und hat noch nie mit Leder oder Pelz gearbeitet. Neuerdings verzichtet sie aus Umweltgründen auch auf PVC.

McCartney spricht im folgenden Video über die Folgen dieser Entscheidung: „Es ist schwer gewesen und es ist immer noch schwierig, aber schwierig ist in Ordnung für mich. Das hält mich auf den Beinen, es macht das Leben als Designerin aufregend. In meiner Vergangenheit gab es Menschen, die zu mir sagten: Du wirst niemals Handtaschen verkaufen, du arbeitest ja nicht einmal mit Leder und Leder bedeutet für viele Luxus. Nun ja, 90 Prozent der Leute, die in meine Läden kommen, haben keine Ahnung, dass ich ohne Leder arbeite. Was sie interessiert ist, ob die Produkte ein Leben lang halten. Oder sogar, ob sie für das ganze Leben ihrer Kinder halten, ob sie es vererben können. Für mich ist das Luxus und nicht Leder.“

Ihre Entscheidung hat sich inzwischen bezahlt gemacht, da das Verantwortungsgefühl, das hinter McCartneys Label steckt, genauso zu ihrer Marke gehört wie ihr Design. Obwohl ihr Label inzwischen rund um die Welt erfolgreich ist, verrät McCartney, dass es Zeiten gab, zu denen niemand sehr begeistert von ihrer Arbeit war: „Ich erinnere mich an jemanden, einen sehr angesehenen Manager der Branche. Ich erzählte ihm, dass ich nach London zurückkehren wollte, um mein eigenes Modehaus zu gründen. Er meinte zu mir, ich solle ihm eine britische Designerin nennen, die auf irgendeine Weise international erfolgreich ist. Diese Aussage hat mich nicht losgelassen und hat das Feuer in mir geweckt. Ich wollte ihm zeigen, dass er unrecht hatte.“

Das gesamte Interview der TV-Reihe "Leading Women" siehst du am Dienstag, den 09. Dezember, und am Dienstag, den 16. Dezember 2014, jeweils um 14:00 Uhr und um 21.00 Uhr auf CNN International.

Thema: Videos

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