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Abnehmen ganz einfach durch mehr Freude am Essen

Essen ist bei vielen von uns mittlerweile mit schlechten Gewissen verbunden - denn man könnte ja zunehmen! Und NUR schlank ist gesund. Und damit landet man in einem teuflischen Kreislauf. Der sich aber auch durchbrechen lässt. Und das noch dazu mit Genuss!

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Abnehmen ganz einfach durch mehr Freude am Essen
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Neues Jahr. Und gerade dann nehmen sich wieder sehr viele vor, abzunehmen oder gesünder zu leben, also mehr Sport zu betreiben und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Leider führt der Druck dieser Vorsätze oder einer Diät jedoch oft zu mehr Stress und Frust.

Daraus entsteht schnell ein Teufelskreis, denn bei zu viel Belastung neigt man eher dazu sich kalorienreich und eintönig zu ernähren. Ungesundes Essen erzeugt wiederum neuen Stress und schon verliert man sich in einer ewigen Spirale aus schlechtem Gewissen, Kummerspeck und Trostschokolade.

Eine Diät führt oft nur kurzfristig zum Erfolg, da sich die meisten auf äußerliche Umstände wie Portionsgrößen, Gewicht und Kleidergröße konzentrieren. Sollen sich jedoch dauerhaft Veränderungen einstellen, muss sich ein gesundes und freudsames Verhältnis zur eigenen Ernährung entwickeln - frei von Schuldgefühlen oder Scham.

Die Köpfe hinter Kenkou, einer App, die das persönliche Stresslevel messen kann und Tipps zum Umgang mit Stress gibt, hat daher fünf Regeln für eine bewusstere Ernährung aufgestellt, die einfach im Alltag umgesetzt werden können. Und das noch dazu ohne lästiges Kalorienzählen!

Bewusster Umgang mit Essen statt strenger Diäten mit lästigem Kalorienzählen

Das Stichwort hierbei lautet Achtsamkeit: bewusst essen, kochen und einkaufen. Hört sich erst einmal gar nicht so kompliziert an, ist aber im Alltag zwischen Arbeit, Termindruck und Familie nicht immer einfach umzusetzen.

1

Bitte langsam: Die ersten paar Bisse einer Mahlzeit sollten langsam zu sich genommen werden. Dabei ist darauf zu achten, was gegessen wird, wie es aussieht und wie es schmeckt. Mit geschärftem Bewusstsein ist es ratsam darauf zu achten, wie es sich für den Körper anfühlt, diese Mahlzeit einzunehmen.

2

Tief durchatmen: Der erste Gang führt durch die Lungen: Vor dem Essen lohnt es sich ein paar Mal tief ein und auszuatmen. Das beruhigt das Nervensystem automatisch und verringert die Gefahr zu viel zu essen.

3

Klein anfangen: Egal ob Amuse-Gueule in der Sterneküche oder Häppchen zuhause: Zu Beginn der Mahlzeit sollte eine kleine Portion beziehungsweise ein kleiner Teller stehen. Vor dem Nachschlag sollte man in sich hineinhören. Ist da wirklich noch ein Hungergefühl? Oft verschwindet der Appetit in dieser kurzen Zeit zwischen den Gängen fast wie von allein.

4

Schluss mit Multitasking: Auch wenn die To do-Liste prall gefüllt ist, Essen braucht seine Zeit. Eine Mittagspause zwischen Tür und Angel, am Schreibtisch oder vor dem Computer ist wenig erholsam. Essen sollte eine bewusste Entscheidung sein und nicht nur nebenher passieren. Nach einer kurzen Pause ist es meist auch leichter sich anschließend wieder voll zu konzentrieren und kreativ zu denken. Außerdem verhindert man auf diese Weise unbemerkt immer weiter zu essen.

5

Dankbar sein: Es mag zunächst etwas seltsam klingen aber wer dankbar für das Essen ist, sowohl vor als auch nach der Mahlzeit, entwickelt eine gesunde Beziehung zu seiner Ernährung. Mit einem Bewusstsein dafür, wo die Zutaten herkommen und wer die Mahlzeit zubereitet hat, stellt sich automatisch eine entschleunigte und vor allem positive Beziehung zum Essen ein.

Diese Tipps lassen sich nach und nach einfach in den Alltag integrieren und funktionieren ohne Kalorien zählen oder dem täglichen Gang auf die Waage. Bei einem bewussteren Umgang mit Ernährung und Essen entscheidet man sich meist ganz automatisch für Nahrungsmittel, die gesund sind und vom Körper gebraucht werden. Man muss die Signale nur zu deuten wissen.

Themen: Diät, Ernährung