Ressort
Du befindest dich hier:

Das Nr.1 Workout für die Traumfigur

Laufen, Crossfit, Pilates, Yoga? Es gibt ein Workout, das noch effektiver (und günstiger) zur Traumfigur führt: Schwimmen! Wie dein Trainingsplan aussehen sollte.

von

Das Nr.1 Workout für die Traumfigur

Ab ins Wasser...deinem Body zuliebe

© © Corbis. All Rights Reserved.

Du hast dich im Gym gequält, dich beim Yoga verrenkt, du hast Wickel gegen Cellulite probiert und dich auf einem Powerplate durchrütteln lassen. Und was hat es gebracht? Okay... ein bisschen was.

Aber wer seiner Figur das wirklich ALLERBESTE will, wer langgezogene, elegante Muskeln, straffe Beine und einen knackigen Hintern, geschonte Gelenke und Ausdauer in einem Aufwaschen will, der WERFE SICH IN DEN POOL.

Kalorienverbrauch beim Schwimmen

Denn Schwimmen ist das beste Ganzkörper-Workout, das man finden kann. Das liegt nicht nur am Kalorienverbrauch (bei guter Schwimmtechnik etwa 436 Kalorien bei einer Stunde zügigem Schwimmens). Sondern auch daran, dass Schwimmen eine der koordinativ anspruchsvollsten Sportarten überhaupt ist. Da drei Viertel des Bewegungsablaufs unter Wasser und damit außerhalb des Sichtfelds stattfinden, müssen die Bewegungen erfühlt werden. Auf diese Weise lernst du deinen Körper besser kennen und baust durch die fast meditative Wirkung Stress ab. Ein weiterer Vorteil: Es ist egal, ob du besonders durchtrainiert bist oder nicht, um diesen Sport gut ausüben zu können. Einzig und allein Schwimmen muss man können.

Warum ist Schwimmen so gesund?

Das Wasser erzeugt Widerstand, den du erst mal überwinden musst. Dazu hat Wasser aber auch noch zahlreiche positive physikalische Eigenschaften. Durch den Auftrieb verringert sich das Körpergewicht, wodurch es ein sehr gelenkschonender Sport ist. Gleichzeitig wird dadurch der Gleichgewichtssinn trainiert und der Wasserdruck wirkt positiv auf Gefäße und Atmung. Dazu sit das Wasser oft kühler – bei regelmäßigem Schwimmen wird also auch das Immunsystem abgehärtet.

Wie nehme ich beim Schwimmen ab?

Ein echter Benefit: Schwimmen hat eine extrem schnelle Wirkung auf den Körper. Dazu wird die schlanke, gestreckte Muskulatur trainiert. Das Bindegewebe wird durch den Wasserwiderstand massiert und gestrafft, die Schultern verbreitern sich und Rückenschmerzen verschwinden.

Wie oft und wie lange soll ich Schwimmen?

Ein guter Anfang: Zwei Mal pro Woche für etwa 30 Minuten. Wer bereits gut in Form ist, kann auch auf eine Stunde verlängern. Die muss aber nicht zur Gänze im Wasser stattfinden. Besser 10 bis 15 Minuten kräftigende Aufwärmübungen machen, den Rücken und den Schulterbereich dehnen. Danach 30 bis 40 Minuten schwimmen und anschließend noch 10 Minuten Dehnübungen.

Kraulen, Brustschwimmen – welcher Schwimmstil ist am besten?

Kraulen und Rückenschwimmen sind für Einsteiger die leichtesten Schwimmstile, da es zügig voran geht. Brust ist definitiv die schwierigste Schwimmart – wenn man sie richtig ausübt. Versuche Abwechslung ins Training zu bringen. Zwei Längen Kraul, zwei Längen Rücken, dann zwei Längen Brustschwimmen. Lege kurze Sprints hin und schwimme dann wieder zwei Längen in einem sehr gemütlichen Tempo. Es gibt auch Zusatz-Geräte wie Paddles für die Hände, Flossen, Bretter, Kopfschnorchel, die Abwechslung bringen. Beim Schwimmbrett setzen Profis auf den sogenannten ‚Pull Kick‘, da dieser vielseitig einsetzbar ist: mit ausgestreckten Armen, um nur mit den Beinen zu arbeiten, zwischen den Beinen, um nur die Arme zu bewegen.

Themen: Fitness, Workout