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Abstimmung zum Thema "Gewalt gegen Frauen" im EU-Parlament in Straßburg

Am heutigen Dienstag wurde im EU-Parlament in Straßburg über ein sehr wichtiges Thema abgestimmt – Gewalt gegen Frauen. SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner arbeitet intensiv an der Verbesserung der Rechte der Opfer – große Forderung ist ein kostenfreier Rechtsbeistand sowie die Erleichterung des Zugangs dazu.


Abstimmung zum Thema "Gewalt gegen Frauen" im EU-Parlament in Straßburg
© Thinkstock

Nicht nur zuhause, sondern auch am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum soll es eine Verbesserung für die Opfer von Gewalt geben. An dieser Verbesserung arbeitet EU-Abgeordnete Evelyn Regner seit geraumer Zeit intensiv.

"Einer aktuellen Studie zufolge verursacht Gewalt gegen Frauen in Europa Kosten von 33 Milliarden Euro pro Jahr! Im heute abgestimmten Bericht fordert das EU-Parlament Erleichterung des Zugangs zu kostenfreiem Rechtsbeistand für die Opfer, damit sie ihre Rechte in der gesamten Union geltend machen konnen", so Abgeordnete Evelyn Regner, Vizepräsidentin des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments.

Mit neuen Mitteln soll Gewalt gegen Frauen bekämpft werden, besonders im Hinblick auf die Bestimmungen der Rechtsinstrumente der Vereinten Nationen im Bereich der Menschenrechte. In einer Kombination aus Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Recht, Justiz, Strafverfolgung, Bildung, Gesundheitswesen und anderen Dienstleistungen soll diese Gewalt und ihre Folgen spürbar reduziert werden.

Maßnahmen seit Jahren – dennoch kein Ende der Gewalt
Obwohl seit Jahrzehnten auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht wird, gibt es noch längst kein Ende dieser Form der Kriminalität.

Die geforderten Maßnahmen wurden im Ausschuss mit einer Mehrheit von 93,1 Prozent angenommen, 6,9 Prozent enthielten sich der Abstimmung, es gab keine Gegenstimmen.

(red)