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Achtung, Badekeime!

Scheidenpilz, Durchfall oder Otitis: Wir verraten, welche Badekeime in Schwimmbad oder See lauern – und wie Sie Infektionen vermeiden.


Achtung, Badekeime!
© Corbis

Der Sprung in den Pool oder See – herrlich und erfrischend! Doch Vorsicht vpr Badekeimen, die dort lauern – sie können Scheidenpilz oder auch Otitis verursachen. WOMAN verrät, welche Infektionsgefahren in unseren Seen und Schwimmbädern lauern.

Scheidenpilz
Bakterielle Infektionen gedeihen besonders gut in warmen Wasser. Am häufigsten ist eine Scheidenpilzinfektion (oder Vaginalmykose). Der Intimbereich fühlt sich wund, schmerzend und juckend an. Auch kann es zu Schmerzen beim Urinieren oder beim Geschlechtsverkehr kommen. Weitere Symptome sind Brennen und weißlicher Ausfluss.
Fürs Bad gilt: Je mehr Chlor, desto weniger Keime – dafür droht eine Reizung der Schleimhäute.

Vorbeugend helfen Kuren mit Milchsäurebakterien für eine intakte Scheidenflora. Hilft ebenfalls: Tampon in Joghurt oder Kefir tränken und vor dem Bad einführen.

Otitis
Im feuchten Gehörgang vermehren sich Bakterien leicht. Vor allem häufige und lang anhaltende Aufenthalte in schmutzigem oder chlorhaltigem Wasser können zu Infektionen führen, weil das schützende Ohrenschmalz weggewaschen wird und der Gehörgang austrocknet.

Nach dem Schwimmen deshalb das Wasser aus den Ohren schütteln. Keineswegs Ohrenstäbchen verwenden! Lieber die Ohren mit Essig-Wasser-Gemisch ausspülen. Auch Oliven- bzw. Babyöl eintröpfeln beugt Ohrenentzündung vor.

Hautinfektionen
Wer in verunreinigten Seen oder Gewässern schwimmt, riskiert Hautinfektionen – in Chlorbecken besteht die Gefahr starker Austrocknung der Haut. Deshalb nach dem Bad gut abduschen und eincremen!

Durchfall
Droht vor allem Kindern, die zu viel Chlorwasser schlucken.
Tipp für den Urlaub: Achten Sie auf eine gut gepackte Reise-Apotheke.