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Adel im Alltag: So leben die Aristo-Ladys

Sie leben in Schlössern, Villen oder nur in einer Mietwohnung. Ihre Jobs sind bürgerlich. Jedoch wenn der Hochadel ein Fest feiert, sind sie dabei: Österreichs versteckte „Prinzessinnen“ …


Adel im Alltag: So leben die Aristo-Ladys
© Tesarek

Die junge Frau im blauen Dirndl erscheint pünktlich zum Treffen im Schlosspark von Hellbrunn. Schon auf den ers-ten Blick wirkt Isabelle Hohenberg, 31, sympathisch und selbstbewusst. „Es ist das erste Mal, dass ich ein Interview gebe“, lacht die Urenkelin des in Sarajevo ermordeten österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie Fürstin von Hohenberg. Sie erzählt: „Ich arbeite als Trachtenschneiderin bei ,Lanz‘.“ Vor der Abschaffung des Adels 1919 wäre sie korrekterweise noch mit „Eure Durchlaucht“‚ angesprochen worden, doch jetzt ist sie eine ganz -normale junge Frau in einem normalen Berufsalltag. Eine, der es -wichtig ist, „auf eigenen Beinen zu stehen“. Doch das „andere Leben“ gibt es sehr wohl auch noch für sie …

Die Fürstin. „Ich wuchs nicht wie die Prinzessin auf der Erbse auf“, schmunzelt Isabelle. „Mein Vater Johannes lebte als Kind noch in Artstetten, dem Schloss meiner Urahnen. Da er nicht der älteste Sohn und Haupterbe war, zog er nach der Heirat mit meiner Mutter Elisabeth nach Salzburg, wo er als Geschäftsführer bei Gmundner -Keramik arbeitete. Uns gehört dort eine Stadtvilla.“

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