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Sex-Star Bree warnt: "Girls, dreht keine Pornos!"

Sie war einer der Stars der Adult-Branche, verdiente 100.000nde Dollar. Jetzt warnt Bree Olson junge Mädchen: "Dreht keine Pornos. Es ruiniert euer Leben."

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Sex-Star Bree warnt: "Girls, dreht keine Pornos!"
© Instagram/BreeOlson

Bree Olson war eine große Nummer in der Porno-Branche. Zwischen 30.000 und 60.000 Dollar verdiente die zierliche Texanerin im Monat, sie durfte kleinere Rollen in "normalen" Movies übernehmen, sie zog zwischenzeitlich als eine seiner zwei "Hauptfrauen" in die Villa des durchgeknallten Hollywood-Stars Charlie Sheen. Ab diesem Moment war Bree Olson eine kleine Berühmtheit – auch außerhalb der Adult-Szene.

2012 gab die Blondine ihren Ausstieg aus dem Porno-Business bekannt. "Ich wollte ein neues Leben beginnen. Doch es läuft alles schief," erzählt sie in einem aufreibenden Video für das Projekt "Real Women, real Stories" .

Bree Olson: "Als Ex-Porno-Darstellerin bist du in der Gesellschaft der letzte Dreck."

Es gibt kein Leben nach Porno. Das sei ihre Erkenntnis nach dem Ausstieg. "Leute erkennen dich auf der Straße, sie beschimpfen mich oder behandeln mich, als wäre ich ein Stück Fleisch, das man unaufgefordert begrapschen kann," so Bree. "Wenn ich vor die Tür gehe, ist es, als stünde 'Schlampe' quer auf meiner Stirn."

Außerhalb der Sex-Industrie würde sie nicht als normaler Mensch behandelt. "Es gibt keine Akzeptanz und keine Toleranz durch die Gesellschaft, wenn du einmal in Pornos mitgewirkt hast."

An manchen Tagen wolle sie das Haus gar nicht verlassen. "Ich werde behandelt wie ein Kinderschänder. Die Menschen behandeln mich nicht, als wäre ich ein ehemaliger Sex-Worker. Sie tun so, als würde ich ihre Kinder beschmutzen." Hinter ihrem Rücken werde getuschelt, intrigiert.

Immer wieder bricht Bree Olson während des Interviews in Tränen aus. "Ich wünschte mir, die Leute würden mich behandeln, wie eine verheiratete Krankenschwester mit Kindern in Indiana. Oh Gott, das wünsche ich mir so sehr." Aber sie wisse, dass dies nie geschehen wird.

Sie habe nie ein Problem damit gehabt, Pornos zu drehen und ihre Sexualität offen auszuleben. Olson: "Aber egal, wie offen du selbst bist – die anderen sind es nicht. An Pornos ist nichts falsch, aber die Leute werden dich für den Rest deines Lebens wie Müll behandeln. Das ist es nicht wert."

"Mädchen, dreht niemals einen Porno. Es zerstört euer Leben."

Nach dem Ausstieg aus dem Sex-Business sei es fast unmöglich einen Job zu finden, so Olson, die ursprünglich Pre-Medicine Biology studierte. "Man darf nicht mit Kindern arbeiten, man wird nicht im Gesundheitswesen beschäftigt. Darüber würden junge Mädchen nicht nachdenken, wenn sie in die Porno-Branche einsteigen. Bree Olson warnt: "Dreht keine Pornos. Es sind nicht die Dreharbeiten, die euer Leben zerstören. Es ist der Makel, der euch ein Leben lang anhaftet."

Sie selbst könne auch heute noch wieder in die Szene einsteigen und bis zu 20.000 Dollar verdienen. Aber sie wolle endlich ein normales Leben führen – und keine Fotos mehr von sich im Internet sehen.

Themen: Sexismus, Porno