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Affäre? – Die Regeln

Ein wildes Abenteuer, hemmungsloser Sex. Doch auch bei einer Affäre gibt es gewisse Regeln. Wir haben sie zusammengefasst.


Affäre? – Die Regeln

Zu viel Intimität und Nähe sind Erotikkiller par excellence - nicht Ihr Problem! Bei einer Affäre profitieren Sie davon, dass Distanz und Leidenschaft die besten Partner sind. Genießen Sie Ihr Abenteuer: Richtig ist immer das, was sich für Sie und Ihren Partner gut anfühlt. Und: Keine Scheu vor außergewöhnlichen Orten. Im Flugzeug oder in der Umkleidekabine werden Sie es weder mit dem One-Night-Stand noch mit dem fixen Partner treiben, nützen Sie also Ihre Affäre!

• 1. Sex, ja bitte!
Bloß kein schlechtes Gewissen - halten Sie sich vor Augen, dass Sex höchst gesund ist: Schon beim ersten Streicheln schüttet das Gehirn vermehrt Glückshormone aus. Sex macht glücklich und lindert sogar Schmerzen. Die Erregung bringt den Kreislauf auf Touren, lässt Puls und Blutdruck ansteigen und trainiert das Herz. Extrabonus: Beim Orgasmus wird der kalorische Gegenwert einer halben Tafel Schokolade verbrannt!

• 2. Lady in Red.
Machen Sie ihn an in Rot, so der Spezialtipp der deutschen Psychologin und Buchautorin Felicitas Heyne. Rot ist eine Sexeinladung , eine Farbe mit ausgesprochen erotischer Signalwirkung. Farbstudien zeigen, dass rot gekleidete Menschen als besonders attraktiv wahrgenommen werden.

• 3. Stehen Sie zu sich!
Sorgen Sie sich im Bett nicht darum, ob Ihr Hintern zu dick ist oder die Oberschenkel wabbeln.Das lenkt nur ab, Sie können sich nicht richtig fallen lassen und haben weniger vom Sex. ER ist erstens auch nicht perfekt, und zweitens: Wenn er in Fahrt kommt, steht er doch offensichtlich auf das, was er sieht. Drittens: Die meisten Männer finden authentische Frauen, die zu sich stehen, viel anziehender als perfekt geformte, aber unnatürliche Püppchen. Wenn nicht, kann’s für Sie nur heißen: Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!

• 4. Orgas-Muss?
Lassen Sie sich von Hollywoodstars, die in Filmen übereinander herfallen und in kürzester Zeit zum Orgasmus kommen , nicht unter Druck setzen. "Wer sagt eigentlich, dass der Orgasmus der Höhepunkt der Gefühle sei?“, fragt die deutsche Internistin und Sexualtherapeutin Carla Thiele. Viele Frauen kommen nicht regelmäßig zum Orgasmus und erleben die Sexualität mit ihrem Partner trotzdem als überaus befriedigend. "Leider hat das Urgestein der Seelenforschung Sigmund Freud mit seiner Anschauung über den unreifen klitoralen und reifen vaginalen Orgasmus den Menschen einen Floh ins Ohr gesetzt. Auch wenn die Ansicht längst widerlegt ist, gilt unberechtigterweise der gemeinsam erlebte vaginale Orgasmus für viele Paare noch immer als das Nonplusultra“ - was für Probleme sorgt. "Denn“, so die Expertin weiter, "die meisten Frauen kommen nun einmal nicht beim Sex in der Scheide!“

• 5. Die Hormon-Falle .
Das könnte für Sie, die nur eine Affäre will, kontraproduktiv sein: Bei jedem Orgasmus wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Möglicherweise verspüren Sie mit der Zeit ein größeres Gefühl der Verbundenheit, als Ihnen lieb ist. Wenn es keine Chance auf mehr gibt, gehen Sie rechtzeitig. Sie können jemanden nicht dazu bringen, Sie zu lieben, auch wenn Sie sich auf den Kopf stellen.

• 6. Sex-Entzug.
Er war wieder lieber mit den Freunden aus, und beim letzten Treff hat er nicht einmal Ihr neues Kleid bemerkt? Das schreit nach Rache, und da fällt Ihnen auch gleich eine Strafe ein: jetzt erst mal kein Sex. Keine gute Idee, das Machtspielchen kann nach hinten losgehen. Sie treffen ihn an einem besonders empfindlichen Punkt, im Selbstwertgefühl und - tja, das möchte er dann vielleicht woanders bestätigt wissen. Statt zu schmollen, reden Sie mit ihm, nur das löst Probleme.

Redaktion: Miriam Berger

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