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Alexa könnte bald an deiner Stimme erkennen, ob du krank bist

Bei Schnupfen gibt es nur ein Heilmittel: Versorgung durch Mama! Doch wenn die mal nicht da ist, dann könnte bald auch Amazons Sprachsoftware Alexa einspringen...

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krank alexa
© Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

Die meisten futuristischen Filme und Bücher sind sich in einer Sache einig: Früher oder später wird unsere Welt von Maschinen, künstlichen Intelligenzen und Robotern dominiert. Durch Sprachbefehle können wir unser Zuhause formen und kontrollieren. U-Bahn, Bus und Bim werden von alleine fahren. Und unsere Gesundheit wird ein offenes Buch sein. Zu letzterem passt auch das neueste Patent von Amazon. Denn dort wird an einer Technik getüftelt, mit der die Sprachsoftware Alexa erkennen kann, ob die Person, die mit ihr spricht, krank ist.

Schöne neue Welt.

Das funktioniert durch Stimmerkennung. Wenn also Alexa dauerhaft in Betrieb ist, und man hustet, die Nase putzt und mit krächzender Stimme spricht, dann wird das Gerät einem ein Rezept für eine heiße Hühnersuppe vorschlagen oder gleich Hustenzuckerl via Amazon bestellen. Desweiteren könnten die Skills von Alexa noch ausgebaut werden, indem man ihr beibringt, verschiedene Emotionen zu erkennen. Wer also gelangweilt oder traurig in der Gegenwart einer eingeschalteten Alexa spricht, könnte andere Musik zu hören bekommen, als jemand, der eine fröhliche Stimme hat.

Man muss dazu sagen, dass Amazon das Patent für die Krankheits-Erkennung schon angemeldet hat. Dies bedeutet aber nicht, dass diese Funktion auch wirklich eingesetzt wird. Aber es ist eine logische Erweiterung der Sprachsoftware, schließlich wird das Segment der "smarten Lautsprecher" zur am stärksten wachsenden Produktkategorie in Sachen Unterhaltungselektronik gezählt. Vor allem zu Weihnachten werden solche Geräte gern verschenkt. Letztes Jahr waren Millionen Geräte verschenkt worden und auch heuer rechnt Amazon mit einem großen Weihnachtsumsatz.