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Woman testet: AlienBoard Hoverboard

Coole Kids fahren Hoverboard. Da wir auch mal dazugehören wollten, haben wir das AlienBoard getestet und sind dabei gar nicht so oft gestürzt!

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Hoverboard
© Bilder der Autorin

Ein Hoverboard ist eine Art selbstfahrendes Skateboard, das tatsächlich aus einem Film stammt. In 'Zurück in die Zukunft II' fährt die Hauptfigur Marty McFly mit einem solchen Gefährt durch die Gegend. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wünschten sich sicherlich abertausende Jugendliche ein Hoverboard.

2015 konnten sich die jungen Leute dann den Wunsch endlich erfüllen, wenn auch nur mit der Geldspritze der Eltern. Gut, die modernen Hoverboards unterscheiden sich schon ein bisschen vom ausgedachten Original. Heutzutage handelt es sich um ein elektronisches Board, das auf kleinen Rädern fährt. Und man steht auch nicht seitlich drauf, sondern schaut beim Fahren geradeaus.

Geprägt wurde der aktuelle Kult auch durch lustige Social Media Videos, in denen junge Leute ganz alltägliche Dinge erledigen, während sie vor sich hin hovern. Und jeder von uns hat schon mal einen Clip gesehen, in dem ein armer Wicht mit vollem Karacho gegen eine Wand fährt.

Hoverboard
Hoverboard in Action (c) Bilder der Autorin

Mit diesem, etwas ängstlichen, Hintergedanken habe ich mich an den großen Test getraut. Denn wir durften ein Hoverboard der Marke Alienboard ausprobieren. Natürlich entschieden wir uns für die lilafarbene Ausführung des ultramodernen BatWings-Modells. Dieses Superbrettl ist sogar mit einem Bluetooth-Lautsprecher ausgestattet! Kann es noch mehr Science-Fiction werden?

Die Verwendung ist eigentlich sehr intuitiv: Es gibt ein kleines Knöpfchen, damit wird das Board angeknipst. Kurz fragt es nach der Bluetooth-Verbindung, ist aber auch nicht beleidigt, wenn man mal keine Musik hören möchte.

Dann steigt man auf und los geht's! Also zumindest in der Theorie. Der wichtigste Aspekt des Tests war nämlich sofort klar: Es ist nicht egal, wer das Hover-Biest bezwingen möchte! Man stelle sich drei junge Damen vor. Ich: Ängstlich, vorsichtig und unsportlich. Kollegin: Sportlich, neugierig, aber auch vorsichtig. Beste Freundin: Mutig, draufgängerisch und kann snowboarden.

Hoverboard
AlienBoard Hoverboard (c) Bilder der Autorin

Dreimal dürft ihr raten, wer das Board sofort gerockt hat. Ich nicht, das ist klar. Die Freundin brauchte nur beim Raufstellen ein bisschen Starthilfe und etwas Unterstützung beim Flitzen um die Kurven. Ansonsten hätte sie wahrscheinlich nach einer Stunde des Übens das Board beherrscht. Die Kollegin war auch sehr tapfer, doch hat man schon gemerkt, dass sie länger für die Erlernung brauchen wird. Von mir hingegen wollen wir gar nicht anfangen. Ich bin und bleibe ein Angsthase.

Fazit

Das Gefährt von AlienBoard ist ein cooles Teil - wenn man sich traut damit zu fahren. Man braucht Übung, keine Frage. Aber das ist auch bei Skateboards und sogar bei stinknormalen Scootern so! Das Hoverboard ist sehr leicht zu bedienen und mit dem Bluetooth-Speaker kann man richtig gut angeben. Wenn ich nur ein bisschen mehr Mut in den Knochen hätte, würde ich schon Wien damit unsicher machen.

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