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Allergie: Expertentipps

Frühling ist Hochsaison für Pollen. Daniel Blagojevic, Chefarzt des Allergie-Ambulatoriums Rennweg klärt auf.


Allergie: Expertentipps
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Welche Allergien sind die häufigsten?

Definitiv die gegen Pollen von Gräsern, Birke und Esche. Ebenfalls stark im Wachsen ist die Zahl der Menschen, die allergisch auf Ragweed reagieren.

Welche Behandlung ist möglich?

Nasensprays, Augentropfen oder Antihistaminika können helfen. Man kann sich einer Immuntherapie unterziehen, bei der immer wieder kleine Mengen des Allergens zugeführt werden. Dauert drei bis fünf Jahre. Dazu kann man auch den nichtmedikamentösen Weg wie etwa Hypnose-Psychotherapie gehen.

Was passiert, wenn man nichts gegen die Allergie unternimmt?

Es kann zum "Etagenwechsel" kommen: Lässt man einen Heuschnupfen, der sich anfangs als Augenjucken oder rinnende Nase äußert, unbehandelt, besteht die Gefahr einer Verlagerung in tiefere Lokalisationen der Atemwege, also in die Lunge, wo sich die Symptome als Asthma bronchiale etablieren könnten.

Thema: Allergien