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Du bist Allergikerin? Diese fünf Tipps helfen

Kaum ist der Frühling endlich da, kommen auch schon die Pollen. Die nächsten Wochen können ziemlich herausfordernd werden. Unsere Tipps bringen Besserung.

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Du bist Allergikerin? Diese fünf Tipps helfen
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Pappel, Erle, Hasel, Esche, Birke, Gräser – alles wirklich schöne Gewächse. Doch bei so mancher und manchem schrillen da die Alarmglocken. Immerhin ist jede fünfte Person in Österreich ärztlich diagnostizierter Allergiker. Hatschi! Wenn du auch dazu gehörst, kennst du das Problem. Die Bäume und Gräser fangen an zu blühen und man selbst zu weinen. Verstopfte Nase, tränende Augen, Juck- und Niesreiz, verschleimter Rachen und Atembeschwerden können die Folge sein. Doch nicht jede und jeder will sich gleich mit Medikamenten zudröhnen. Das Problem: Die Schulmedizin hat oft nur ziemliche Hämmer zur Behandlung, wenn das Immunsystem überschießend reagiert – und nichts anderes passiert bei einer Allergie. Dein Immunsystem glaubt, dass die eigentlich harmlosen Pollen gefährliche Erreger sind. Und versucht mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, die Eindringlinge wieder aus dem Körper hinaus zu befördern. Mit bekannten Folgen. Wir haben fünf Tipps für dich, mit denen du besser durch diese Saison kommst.

1. Nasenspülungen

Damit die Symptome besser werden, muss der Erreger raus, so weit so klar. Am besten funktioniert das mit Solelösungen aus der Apotheke und einer Nasendusche. Einmal täglich, am besten abends, damit man dann gut schlafen kann , macht das Sinn. Und für unterwegs gibt es Meersalzsprays. Achtung: Mach das lieber nicht mit einfachem Salzwasser. Die Körner sind da meist nicht optimal aufgelöst, das führt zu Reizungen.

2. Abends duschen

Oberste Regel für AllergikerInnen, bevor du ins Bett gehst: Wasch dir die Pollen von der Haut und aus den Haaren . Denn sonst nimmst du sie mit ins Bett und die Symptome können auch nachts nicht abklingen. Ebenso wichtig: Nur am Morgen ausgiebig lüften. Von sechs bis acht Uhr ist die Pollenkonzentration am niedrigsten, es kommt nicht so viel herein. Und wechsle unbedingt wöchentlich die Bettwäsche (oder sogar öfter, wenn du sehr leidest).

3. Eukalyptusöl

Gib einen Tropfen des ätherischen Öls in zehn Milliliter hochwertiges kaltgepresstes Öl wie z. B. Mandel, Sesam oder Jojoba. In diese Mischung tunkst du ein Wattestäbchen und benetzt mehrmals täglich die Schleimhäute der Nase . Das Öl pflegt die ausgetrockneten Schleimhäute, die Wirkstoffe im Eukalyptus sorgen dafür, dass du besser durchatmen kannst.

4. TEM Tropfen

Das sind Tropfen aus dem Konzept der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM), einem jahrtausendealten, ganzheitlichen Heilungssystem, ähnlich der chinesischen TCM oder dem indischen Ayurveda. „Heilmittel aus der TEM bestehen hauptsächlich aus Pflanzenextrakten, die sich seit hunderten Jahren bewähren“, weiß Pharmazeut Christoph Hoyer und Betreiber der Online-Apotheke ApoMed. „Vor allem Wirkstoffe aus der schwarzen Johannisbeere helfen richtig gut. Aber auch solche aus Rotbuche, Hainbuche, Birke, schwarzer Holunder oder der Feige lindern die Beschwerden.“ Bis zu drei Mal täglich 15 Tropfen kann man einnehmen, sie sind auch ein praktischer Begleiter für unterwegs. Und der Apotheker empfiehlt: „Ideal ist es, für langfristige Besserung der Beschwerden verschiedene Ansatzpunkte miteinander zu kombinieren. Die Schulmedizin alleine steht oft an.“ Und wenn du unsicher bist, was am besten zu dir passt, kannst du dich auch telefonisch oder per Mail bei ApoMed beraten lassen.

5. Inhalieren

Und zwar am besten mit Fenchelöl. Das Inhalieren tief in die Lunge löst den Schleim, der dort sitzt, und reinigt sie gleichzeitig. Die Inhaltsstoffe des Fenchels Anethol und Fenchon wirken besonders schleimlösend und entkrampfend . Einfach drei Liter Wasser zum Kochen bringen, sechs bis acht Tropfen Öl dazu geben und die Dämpfe unter einem Handtuch so heiß wie möglich einatmen. Das kannst du auch mehrmals täglich machen. Übrigens: Achte beim Kauf des Fenchelöls auf Bioqualität.