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Aus Almdudler wird „Almdudler*in“

Wer eine dieser Flaschen ergattern will, muss schnell sein: Ab sofort ziert der Schriftzug „Almdudler*in“ eine limitierte Auflage der österreichischen Limonade.

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Aus Almdudler wird „Almdudler*in“
© Philipp Lipiarski / goodlifecrew.at

Das nennen wir mal eine wirklich schöne und gleichzeitig erfrischende Idee: Denn 3 Zeichen mehr auf einer Limonadenflasche können für so viele Menschen die Welt bedeuten: Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit, Selbstverständlichkeit.

Mit der Almdudler*in Diversity Edition, die ab sofort in Österreich und Deutschland erhältlich ist, nimmt man sich dem wichtigen Thema Sprachsensibilisierung an: Der Schriftzug ‚Almdudler*in‘ ziert ab jetzt eine limitierte Auflage von rund 200.000 Stück.

Almdudler*in für gendergerechte Erfrischung

„Wir wollen mit der Verwendung des Gendersternchens und der Endung ‚-in‘ auf geschlechtergerechte Schreibweise aufmerksam machen, die neben männlichen und weiblichen auch weitere Geschlechtsidentitäten typografisch sichtbar macht und miteinbezieht“, erklärt Geschäftsführer Gerhard Schilling. „Nicht-binäre Menschen, die zwischen männlich und weiblich oder auch ganz anders sind, werden oft in der Gesellschaft und speziell durch Einsatz von Sprache bewusst oder unbewusst unsichtbar gemacht. Wir sind der Ansicht, dass alle Menschen gesehen und respektiert werden müssen, denn es gibt schließlich viele verschiedene Lebensrealitäten, Situationen und Erfahrungen in unserer Gesellschaft. Das Leben wäre ja sonst farblos und langweilig“. Dazu können wir nur sagen: Prost!

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