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Schauspielerin Alyssa Milano spricht offen über ihre Abtreibungen

"Es war keine einfache Entscheidung. Es war nichts, das ich wollte, aber etwas, das ich brauchte", erzählte Alyssa Milano jetzt in ihrem Podcast "Sorry Not Sorry".

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Schauspielerin Alyssa Milano spricht offen über ihre Abtreibungen
© milano_alyssa / instagram

Die "Charmed"-Schauspielerin Alyssa sprach in ihrem Podcast "Sorry Not Sorry" jetzt ein Tabuthema an: Als junge Frau hat die Amerikanerin zweimal eine Schwangerschaft abgebrochen - innerhalb eines Jahres.

"Ich wusste zu dieser Zeit, dass ich nicht dafür ausgerüstet war, Mutter zu sein, und deshalb entschied ich mich für eine Abtreibung", sagte die 46-jährige Milano. "Ich entschied mich. Es war meine Wahl. Und es war absolut die richtige Wahl für mich. “

"Es war keine leichte Entscheidung", fuhr Milano fort, die zwei Kinder, Tochter Elizabeth (4) und den Sohn Milo (7), mit ihrem Ehemann Dave Bugliari hat. "Es war nicht etwas, was ich wollte, aber es war etwas, das ich brauchte."

Extrem restriktive Abtreibungsgesetze in den USA

Milanos Enthüllung kam, nachdem kürzlich eine Welle restriktiver Abtreibungsgesetze in den USA verabschiedet wurde, was andere Prominente wie Schauspielerin Busy Philips dazu veranlasste, über ihre eigenen Abtreibungsgeschichten zu sprechen, um das Stigma zu beenden. Milano kämpfte zuvor gegen die Gesetzesvorlagen, indem sie Frauen aufforderte, in einen Sex-Streik zu treten. HIER alle Infos.

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Alyssa Milano steht zu ihren Abtreibungen

Milano erzählte im Podcast außerdem, dass sie damals, als sie 1993 von der ersten Schwangerschaft erfuhr, in einer fixen Beziehung war und sehr wohl verhütet hat. Weil sie sich aber auf ihre Karriere konzentrieren wollte, außerdem schwere Medikamente gegen ihre Akne nahm und immer wieder an Panikattacken litt, war es damals die richtige Entscheidung für sie, die Schwangerschaften abzubrechen. Sie bereut nichts und blickt mit diesen Worten auf damals zurück:

"Ich hätte heute meine Kinder nicht - meine schönen, perfekten, liebevollen, freundlichen und neugierigen Kinder, die eine Mutter haben, die so sehr bereit für sie ist", sagte sie. "Ich hätte meine Karriere nicht. Ich hätte nicht die Fähigkeit oder Plattform, die ich benutze, um von ganzem Herzen gegen Unterdrückung vorzugehen", fuhr sie fort. "Ich hätte meinen wunderbaren Ehemann David nie getroffen, dessen unerschütterliche und unermessliche Liebe zu mir mich durch diese schrecklichen Zeiten trägt."

HIER kannst du die ganze Folge von "Sorry Not Sorry" nachhören.