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Amanda Knox: Der "Engel mit den Eisaugen" ist zurück, um über den umstrittenen Mordfall zu sprechen

Mehrfach wurde ihr der Mord-Prozess gemacht - in letzter Instanz wurde sie freigesprochen. Aber die Medien haben Amanda Knox zuvor schon verurteilt und ihr fragwürdige Spitznamen gegeben. Nun spricht die mittlerweile 31-Jährige nach langer Zeit darüber.

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Amanda Knox: Der "Engel mit den Eisaugen" ist zurück, um über den umstrittenen Mordfall zu sprechen
© 2019 Emanuele Cremaschi

Amanda Knox war 20 Jahre alt und studierte im italienischen Perugia, als ihre WG-Kollegin Meredith Kercher in der gemeinsamen Wohnung ermordet wurde. Sie und ihr damaliger Freund wurden angeklagt und in mehreren Gerichtsprozessen zunächst für schuldig befunden, dann jedoch wieder für unschuldig erklärt und aus der Haft entlassen.

Der Fall erregte große Aufmerksamkeit und wurde von der internationalen Presse begleitet. In der man die US-Amerikanerin schon im Vorfeld verurteilte - einzig weil sie im Gerichtsaal kaum Emotionen zeigte und deswegen als eiskalt eingestuft wurde.

Obwohl sie eigentlich nie wieder nach Italien zurückkehren wollte, sprach die nun 31-Jährige aktuell bei einem Kongress zum Thema mediale Vorverurteilung und was diese mit ihrem Leben angerichtet hat. Mehr dazu siehst du im folgenden Video beziehungsweise findest du in ihren eigenen Worten in unserer Leseprobe zu ihrer Autobiographie: Verurteilt - freigesprochen - von den Medien verfolgt: Amanda Knox