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Amber schwänzt Gerichtstermin

Amber Heard hätte wegen illegaler Einfuhr ihrer Hunde vor Gericht erscheinen müssen, spazierte aber lieber am Roten Teppich entlang. Ob das eine gute Idee war?

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Amber Heard
© GIUSEPPE CACACE/AFP/Getty Images

Alles begann im April, als Amber Heard (29) nach Australien reiste. Sie wollte doch nur ihren Mann Johnny Depp (52) am Filmset von "Fluch der Karibik" besuchen und hatte dabei versehentlich ein Verbrechen begangen. Oder war es doch absichtlich? Amber hatte ihre beiden Yorkshire Terriers Boo und Pistol mit an Board ihres Privatjets, jedoch ohne Genehmigung. In Australien ein schweres Verbrechen – als der Agrarminister Barnaby Joyce Wind von der Sache erfuhr, drohte er, die Tiere einzuschläfern, wenn sie das Land nicht innerhalb von 50 Stunden verlassen.

Am Montag hätte Depps Frau jetzt vor Gericht erscheinen sollen, um zu dem Vorwurf "illegale Einfuhr von Tieren in zwei Fällen" auszusagen. Doch Amber hatte anscheinend Besseres vor: statt nach Australien zu fliegen, zeigte sie sich ganz selbstbewusst mit ihrem Mann Johnny am Roten Teppich bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig. Depp kann's egal sein, er ist fein raus und wird wegen des angeblichen Hundeschmuggels nicht belangt. Doch laut Time ist die Anklage für Amber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Wenn sie für schuldig befunden wird, droht ihr angeblich, neben einer deftigen Geldbuße, eine Höchststrafe von zehn Jahren Gefängnis!

Das australische Gericht hat den Fall jetzt auf 2. November vertagt. Ob Amber da wohl erscheint?

Amber Heard, Johnny Depp