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Diese Frau hasst Schneewittchen

Angelika Hager. Die Journalistin und Autorin hat den Job für ihre Tochter nicht aufgegeben. Warum das so viele andere Frauen tun, versteht sie nicht – und rechnet in ihrem neuen Buch mit Bieder-Sehnsüchten, Schönheitswahn, Egomännern & Retroweibchen ab.

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Diese Frau hasst Schneewittchen
© Julia Stix

„Die jungen Retro-Frauen finden es wieder durchaus gesellschaftsfähig, sich für mehrere Jahre aus dem Erwerbsleben zu klinken, nachdem sie sich fortgepflanzt haben. Mann und Familie stehen auf der Erledigungsliste, mit dem Arbeitstitel ,Glück/Selbstverwirklichung etc.‘ ganz oben“, schreibt Angelika Hager, 51, in ihrem neuen Buch „Schneewittchenfieber“. Darin stellt die Alleinerzieherin einer 20-jährigen Tochter dem Feminismus eine vernichtende Note aus: „Er schläft oder dreht sich beharrlich im Kreis um die ewig gleichen Themen: Lohnschere, Stillzeiten, Kinderbetreuung, bessere Ausbildung, aber dafür schlechtere Jobs, Hausfrauenversorgung nach der Scheidung, Chancengleichheit. Wie langweilig. Und wie deprimierend, dass diese Probleme im 21. Jahrhundert noch immer ungelöst geblieben sind.“

Den ganzen Artikel findest du in WOMAN 20/2014.

Thema: Report