Ressort
Du befindest dich hier:

Angelina Jolie: Schule in Afghanistan

Wir bewundern Angelina Jolie! Wie jetzt bekannt wurde, finanzierte die Schauspielerin eine Mädchenschule in Afghanistan. Weitere Bildungseinrichtungen sollen folgen.


  • Angelina Jolie: Die Schauspielerin finanziert Schulprojekte in Dritte Welt-Ländern.

    Bild 1 von 3 © woman.at
  • Hier trifft Angelina Jolie von einer Reise für die UNHCR aus dem Kongo wieder in L.A. ein.

    Bild 2 von 3 © woman.at

Tue Gutes – und sprich' nicht darüber. Dieser Spruch trifft auch auf Schauspielerin Angelina Jolie zu. Wie jetzt erst bekannt wurde, finanzierte die Menschenrechts-Aktivistin eine Mädchengrundschule in dem Dorf Qala Gudar in der Nähe von Kabul.

In dem Ort sollen besonders viele Flüchtlinge zuhause sein. Afghanistan ist bekannt dafür, die Bildung von Mädchen stiefmütterlich zu behandeln. Die Schule wurde 2012 gebaut und bietet Platz für 200 bis 300 Mädchen.

Die Schule in Qala Gudar ist nur der Anfang: Angelina Jolie plant im Rahmen ihrer 2007 gegründeten Wohltätigkeitsorganisation "Education Partnership for Children of Conflicts'" (EPPC), Schulen auf der ganzen Welt zu eröffnen. Das Programm will in Ländern wie Afghanistan, Irak und der Krisenregion Darfur im Sudan über 350.000 Kindern die Möglichkeit eröffnen, eine Schule zu besuchen.

Angelina Jolie arbeitet seit 2001 als Botschafterin der Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) und war in den letzten zwölf Jahren mehr als 40 Mal in Krisengebieten unterwegs. In Afghanistan war sie nach Angaben der "UNHCR" schon 2010 an der Gründung einer Schule für insgesamt 800 Schüler in der Provinz Nangarhar im Osten des Landes beteiligt. Damals zahlte sie 75.000 Dollar (etwas mehr als 58.000 Euro) aus eigener Tasche.