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Anti-Aging für 25+

Für immer jung: Was Twens jetzt tun müssen, um auch später schön zu sein - Ihr Forever-young-Plan.


Anti-Aging für 25+
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Mit Mitte zwanzig scheint die Welt noch in Ordnung - zumindest beim Blick in den Spiegel: Ein straffes, glattes und pralles Hautbild lässt den Gedanken ans Altwerden gar nicht erst aufkommen. An Anti-Aging denken Twens höchstens dann, wenn sie ihrer Mutter eine Straffcreme schenken. Dabei sollte der Startschuss für ein cleveres Forever-young-Management spätestens mit 25 fallen. Denn damit alles so bleibt, wie es ist, muss sich ab da einiges ändern.

WOMAN verrät Ihnen die exakte Zauberformel für über 20-Jährige: Ein maßgeschneiderter Mix aus Pflege, Young Food und Bewegung - damit Jugendsünden Sie später nicht alt aussehen lassen.

Was passiert im Körper? Erste Fältchen rund um die Augen zeichnen sich bereits ab Mitte 20 ab. Die kollagenen Fasern werden langsam dünner und vermindern die Spannkraft des Gewebes. Die Haut verringert stetig ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, wodurch sie umso mehr auf die richtigen Pflegeinhaltsstoffe angewiesen ist (siehe Kasten rechts). Das Frischzellen-Fließband beginnt langsamer zu laufen, der automatische Reparaturmechanismus sämtlicher Zellen zu erlahmen. Dazu kommen Hautschädigungen durch Umweltbelastungen, falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Sonne.

Wie viel Sonne ist gut ? Sonne macht erwiesenermaßen glücklich und schön. Aber eben nur in Maßen. Dermatologin Sibylle Wichlas von der Wiener Ärztegemeinschaft woman and health: "Wer seinen körpereigenen Jungbrunnen erhalten will, der sollte lange Sonnenbäder meiden. Denn 80 Prozent der Alterungsprozessbeschleuniger sind Lichtschäden!" Tatsächlich entstehen nicht nur frühzeitig Falten und braune Pigmentflecken - der Körper ist nach zu langem ungeschütztem Aufenthalt an der Sonne auch mit der Reparatur der geschädigten Zellen beschäftigt. "Dabei entstehen wieder vermehrt schädigende Abfallprodukte, die freien Radikale!" Und die machen alt! Einfaches Gegenmittel: immer Tagescremen mit Lichtschutzfaktor verwenden. "Nackte Arme und Ausschnitt nicht vergessen!", legt Wichlas ans Herz.

Was bringt Sport & Fitness? Neben dem Äußerlichen baut der Körper auch "innerlich" ab. Gynäkologe und Hormonspezialist Andreas Nather erklärt: "Auch wenn das Wachstum schon abgeschlossen ist, braucht der Körper die Wirkung des Wachstumshormons HGH zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden. Aber bereits ab dem 20. Lebensjahr nimmt die Produktion des HGH ab." Auch wenn die Folgen dabei vorderhand nicht wirklich ersichtlich sind, ist es jetzt wichtig, seine Produktion anzukurbeln - durch Sport. Denn immerhin zeichnet das Wachstumshormon für den Fettabbau, die Muskelkraft und für ein starkes Immunsystem verantwortlich. Wer also bis Ende 20 auf sein Gewicht achtet und seine Muskelkraft on top hält, startet mit einer soliden Jung-Basis ins nächste Jahr-zehnt und beugt Alterswehwehchen vor.

Wie wichtig ist Schlaf? Produziert wird HGH, auch Somatropin genannt, während der Tiefschlafphasen. Sorgen Sie also für einen gesunden und tiefen Schlaf. Tipp: Entfernen Sie aus Ihren Schlafgemächern alles Ablenkende wie etwa Fernseher, Computer, Arbeitsunterlagen, und meiden Sie kohlenhydratreiche Nahrung am Abend. Diese blockiert nämlich seine Produktion. Lieber auf proteinreiche Snacks (Fisch, Fleisch, Käse) zugreifen, kombiniert mit einer Portion vitaminreichem Gemüse. Tomaten, Zucchini und Co sind zudem reich an Antioxidantien, die wiederum eine effektive Waffe gegen freie Radikale sind.

Schadet Nikotin? Die einfache Antwort: ja, sehr. Obwohl wir wissen, dass Rauchen ungesund ist, ziehen immer noch zu viele junge Frauen am Glimmstängel. Möglicher Grund: Nikotin steht bei Raucherinnen im Verdacht, es zügle den Appetit und helfe, das Gewicht zu halten. Aber das geht auch viel gesünder: Einmal pro Woche einen Saft-Tag einlegen und lieber eine Laufrunde mehr einplanen. So bleiben Sie schlank, fit und faltenfrei bis ins hohe Alter.