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Bikinifit mit 7-4-1

Anti-Dellen-Plan: Bald beginnt schon der Sommer und wir zeigen wieder mehr Haut. Mit dem großen 7-4-1-Programm von WOMAN wird deine Silhouette rechtzeitig bikinifit.

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Bikinifit mit 7-4-1
© NinaMalyna/iStock/Thinkstock

Hügelige Landschaften sind schön anzusehen - aber nicht auf Oberschenkeln und Po. Die meisten Frauen kennen das Problem mit der Orangenhaut. Zwar können die Dellen recht hartnäckig sein, aber es gibt Mittel, die helfen. WOMAN weiß, worauf du achten musst.

Ursachen. Doch wie entstehen die ungeliebten Pölsterchen überhaupt? Es handelt sich dabei um überflüssige "Schlacken", Giftstoffe, die der Körper in Bindegewebe und Fettzellen ablagert. Je mehr überschüssiges Fett im Körper ist, desto eher bekommt man Cellulite. Denn die vergrößerten Fettzellen verdrängen die kleinen Blutgefäße und stören so Durchblutung und Stoffwechsel. Das Bindegewebe wird in Folge schlaffer, Dellen entstehen. Auch die Gene spielen eine Rolle, die Neigung zu Orangenhaut ist auch erblich bedingt. Aber nicht nur Genetik und Fettpolster sind Auslöser. Einseitige Ernährung und Bewegungsmangel sind mindestens ebenso beteiligt an der Bildung von Cellulite.

Wir sind sauer. Wichtiges Stichwort: Übersäuerung. Bestimmte Nahrungsmittel bilden im Körper Säuren, die wir im Idealfall zur Gänze wieder abbauen. Wenn wir unserem Organismus zu viel zumuten, schafft er das aber nicht und lagert die Schlacken ein. Je mehr dieser Abfallstoffe das Bindegewebe halten muss, desto stärker verstopft es und bildet nach außen die unschönen Dellen.

Bikinifit mit 7-4-1. Um der störenden Orangenhaut Einhalt zu gebieten, empfehlen wir für die nächsten zehn Wochen folgendes Programm: Sieben Tage die Woche pflegen und richtig essen, vier Mal Sport und ein Mal wöchentlich ins Spa. Die tägliche Hautpflege schützt vor dem Austrocknen und unterstützt beim Entschlacken. Zucker, tierisches Eiweiß und Fett, Salz und Stärke sowie Koffein und Nikotin führen zu Übersäuerung. Deshalb sollten wir weniger davon konsumieren bzw. diese Lebensmittel neutralisieren. Das schafft man mit basischer Ernährung. Die sorgt für ein gesundes Gleichgewicht. Basenbildende Lebensmittel sind vor allem Obst und Gemüse. Auch Trinken ist wichtig: Mindestens zwei Liter Wasser am Tag braucht der Körper, um Nährstoffe aufzunehmen und Gifte zu lösen.
Sport ist ein weiterer Eckpfeiler des 7-4-1-Prinzips: Man trainiert den Kreislauf und verbessert Durchblutung und Stoffwechsel. Dadurch wird die Säureregulation begünstigt. Zudem verdrängen Muskeln das Fettgewebe und straffen die Haut.
Auch im Wellnessbereich gibt es zahlreiche Behandlungen, die das Bindegewebe entschlacken und die Haut glätten. Ein wöchentliches Treatment sorgt für Stressabbau und einen Hauch von Luxus im Alltag.

7 Mal die Woche.

Pflege. Creme dich täglich ein, am besten morgens und abends.
Wirkung. Anti-Cellulite-Produkte bewirken, dass der Körper im Gewebe eingelagerte Flüssigkeit ausscheidet. Gleichzeitig sorgen Cremes und Öle dafür, dass die Haut geglättet und mit genügend Feuchtigkeit versorgt wird.
Konsequent bleiben. Hier ist Disziplin gefragt, mit sporadischem Eincremen erzielt man keine Wirkung . Schmiere täglich, im Idealfall morgens und abends. Wichtig ist auch der Massageeffekt, der durch die Pflege entsteht. Die Durchblutung der Haut wird angeregt, Giftstoffe können besser abtransportiert werden. Tipp: Creme die Haut am besten gleich nach dem Duschen ein, wenn sie noch etwas feucht ist. Die Wirkstoffe können besser aufgenommen werden, da die Poren leicht geöffnet sind.

Ernährung. Diese Superfoods helfen deinem Körper beim Entschlacken.
Mandeln. Sie sind basisch, wirken also Übersäuerung entgegen. Zudem sind die Nüsse reich an Zink: Der Mineralstoff fördert die Regeneration des Bindegewebes und schützt die Haut vor äußeren Einflüssen. Außerdem enthalten Mandeln viel Vitamin E, das die Zellerneuerung begünstigt.
Kartoffeln. In der beliebten Knolle ist viel Kalium enthalten, das beim Flüssigkeitshaushalt des Körpers eine große Rolle spielt. Das Mineral hilft, Wasserablagerungen loszuwerden und Giftstoffe abzubauen.
Paprika. Das Salatgemüse hat einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt. Dieser Nährstoff verbessert die Stabilität des Bindegewebes und kurbelt außerdem die Collagenproduktion an.
Spinat. Vitamin A unterstützt den Organismus bei der Collagenbildung und hält die Haut jung und elastisch. Das grüne Blattgemüse enthält besonders viel davon. Außerdem ist es reich an Antioxidantien, die das Gewebe vor äußeren Umwelteinflüssen schützen.
Hafer. Das Getreide ist eine gute Quelle für Kieselsäure. Diese unterstützt die Bildung von neuem Gewebe. Hafer enthält auch Selen, das den Stoffwechsel beschleunigt und das Gewebe kräftigt.
Leinsamen. Durch ihren hohen Ballaststoffgehalt bringen die Samen Verdauung und Stoffwechsel in Schwung. Ein gestrichener Teelöffel reicht bereits aus. Dazu immer viel Wasser trinken, das brauchen die Samen, um zu wirken.
Eier. Das im Eigelb enthaltene Vitamin H wird häufig auch als Biotin bezeichnet. Der Nährstoff ist an der Zellerneuerung beteiligt und unterstützt den Stoffwechsel.

4 Mal pro Woche.

Bewegung. Plane vier Mal in der Woche 30-Minuten-Einheiten ein. Mit diesen Sportarten sagst du den Dellen den Kampf an.
Laufen & Nordic Walking. Ausdauersport ist für einen gesunden Körper enorm wichtig. Auch Orangenhaut kann man mildern, indem man z. B. regelmäßig joggt. Das Besondere an diesem Sport: Wir atmen sehr tief und führen dem Körper viel mehr Sauerstoff zu als sonst, besonders wenn wir im Freien trainieren. Das tiefe Atmen stimuliert die Durchblutung und das Lymphsystem, das für das Abtransportieren der Giftstoffe zuständig ist. Die schonendere Variante für Gelenke und Kreislauf ist das Nordic Walking. Es bietet sich auch perfekt als Einstieg für Anfänger an. Tipp: Spare nicht beim Schuhwerk! Durch zu starke Erschütterung kann das Bindegewebe erschlaffen. Besorge dir deshalb Laufschuhe mit Dämpfung.
Schwimmen. Die Bewegung im Wasser ist optimal, wenn man etwas gegen Cellulite tun will. Beim Schwimmen kräftigt man die Muskulatur in kurzer Zeit: Der Wasserdruck sorgt dafür, dass das Training intensiver wird, und wirkt gleichzeitig wie eine Massage für die Haut. Die Durchblutung des Gewebes wird deutlich verbessert, der Körper schneller mit Nährstoffen
versorgt, er kann Schadstoffe leichter abbauen. Auch Aquatraining ist ein echter Cellulitekiller.
Bauch, Beine, Po. Fitness-Workouts zum Muskelaufbau von Oberschenkel und Po helfen effektiv gegen unschöne Hügel. Man trainiert und festigt das Bindegewebe, zudem verdrängen die Muskeln störende Fettpölsterchen und machen die Haut straffer und glatter.

1 Mal pro Woche.

Treatments. Gönne dir ein Mal pro Woche eine Anti-Cellulite-Behandlung.
Schröpfmassage & Lymphdrainage. Sie sind die zwei klassischen Treatments, um Orangenhaut zu bekämpfen. Beim Schröpfen werden die betroffenen Stellen mit speziellen Sauggeräten bearbeitet, die Ausleitung von Schadstoffen wird aktiviert. Unter Drainage versteht man eine Massage jener Gefäße, die für den Transport von Nähr- und Schadstoffen zuständig sind, die sogenannten Lymphbahnen. Die sind häufig verstopft und können durch spezielle Massagetechniken wieder entstaut werden. Z. B. bei Sofri Spa, pro Einheit um € 78,-. bellavital.at.
Sauerstoffpackung. Mit dieser Behandlung fügen Sie der Haut eine Extraportion Sauerstoff zu. Sie sorgt dafür, dass der Körper schneller und besser mit Nährstoffen versorgt wird. Z. B. bei EcoSpa, € 85,-. ecospa.at.
Bauch, Beine, Po. Schallwellen wirken über ein spezielles Gerät auf die Haut und regen dadurch den Stoffwechsel im Fettgewebe an. Der Lymphfluss wird gefördert, das Gewebe von Giftstoffen befreit, gefestigt und wieder elastischer gemacht. Z. B. bei Moser Milani, pro Sitzung € 75,-. medspa.at.