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Antraglose Familienbeihilfe: Was du wissen musst!

Ab Mai 2015 gibt es die Familienbeihilfe für Eltern rascher! Denn statt wie bisher einen Antrag auszufüllen, gibt es das Geld nun automatisch. Was du wissen musst.

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Antraglose Familienbeihilfe: Was du wissen musst!

Ab Mai 2015 sollen Eltern rascher an die Familienbeihilfe kommen

© Thinkstock/iStock/Ina Rick

Bis jetzt war es so: Wollte man Familienbeihilfe beziehen, musste man zunächst beim Finanzamt einen Antrag auf Gewährung stellen. Ein bürokratischer Aufwand, der ab Mai 2015 der Vergangenheit angehören soll.

Denn nun beschloss der Ministerrat eine Regelung, wonach man die Familienbeihilfe automatisch ohne Antrag bekommt. Um die Anspruchsvoraussetzungen zu überprüfen, wird ein Abgleich etwa mit den Daten aus dem Zentralen Personenstandsregister durchgeführt.

Voraussetzung ist, das anlässlich der Geburt alle erforderlichen Daten vorliegen. Ist dem nicht so – weil etwa die Kontonummer, auf welche die Familienhilfe überwiesen werden soll fehlt – dann wird ein zielgerichtetes Informationsschreiben an die Eltern geschickt.

Bis zu 80.000 Familien sollen pro Jahr davon profitieren. "Bürokratische Barrieren sollen abgebaut werden," erklärten Familienministerin Sophie Karmasin und Finanzminister Hans Jörg Schelling (beide ÖVP) der APA. "Weniger Zeitaufwand bedeutet auch weniger Kosten."

Auch die Grünen begrüßen die Einführung der antraglosen Familienbeihilfe. Sie fordern in einer Aussendung darüber hinaus, dass Eltern darüber verständigt werden, dass Anspruch auf Familienbeihilfe besteht bzw. wenn der Anspruch nicht automatisch anerkannt werden kann.

Thema: Kinder

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