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BBC-Moderator wegen rassistische, Tweet über das Royal-Baby gefeuert

Der britische BBC-Moderator Danny Baker wurde wegen einem rassistischen Posting über Meghan Markle auf Twitter von seinem Arbeitgeber gekündigt.

von

danny baker

Danny Baker bei den National Television Awards.

© 2017 Getty Images

Am 6. Mai wurde das Baby von Meghan Markle und Prinz William geboren. Zwei Tage später zeigten die frischgebackenen Eltern ihren kleinen Archie Harrison Mountbatten-Windsor der Öffentlichkeit. Seitdem gehen die Baby-News um die Welt. Dies nahm - jetzt Ex - BBC-Moderator Danny Baker zum Anlass auch über das Royal-Baby zu twittern, doch mit seinem Tweet traf er mehr als nur den falschen Ton.

In dem mittlerweile gelöschten Tweet war ein Foto von Meghan und Harry vorgekommen, die einen kleinen Affen an den Händen halten. Dazu hatte Baker geschrieben: "Royal Baby verlässt das Krankenhaus". Viele nahmen das Posting als rassistische Anspielung aus die Herkunft von Meghan Markle wahr, deren Mutter eine Schwarze ist.

Baker äußerte sich zwar später per Tweet zu seinem Fehler und entschuldigte sich mit den Worten: "Riesiger Fehler, das ist sicher. Grotesk. Auf dich, Archie, tut mir leid, Kumpel!" Doch das half auch nichts mehr, denn die BBC verkündete bald darauf, dass der Brite den Sender verlassen müsse. Bakers Tweet habe gegen die Werte des Rundfunkanbieters verstoßen und obwohl Bake ein "brillanter" Moderator sei, würden sich die Wege trennen, so die BBC.

Der Ex-Moderator reagierte daraufhin mit einem längeren Tweet, in dem er noch einmal den Vorfall erklärte und sich diesmal ernsthafter für die Sache entschuldigte. Er habe das falsche Bild gewählt, um seinen Scherz zu untermauern. Das kontroverse Bild sei bei der Suche einfach schnell aufgetaucht und er habe dann nicht mehr darüber nachgedacht, ob es die richtige Wahl sei. "Das Bild und der Text zusammen sind natürlich unglaublich rassistisch. Das war aber niemals so gedacht, denn wer zur Hölle würde so etwas posten?" , schrieb Baker auf Twitter. Die Sache tue ihm ehrlich leid und er würde die Konsequenzen still ertragen.

Prinz Harry hatte sich schon vor der Hochzeit darüber beklagt, dass Meghan immer wieder Opfer von rassistischen Anfeindungen wurde. Handfeste Bedrohungen seien auch einer der vielen Gründe gewesen, warum die Hochzeit in Windsor und nicht in London stattgefunden hatte.

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