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Ariana Grande verklagt das Mode-Unternehmen Forever 21

Es sind Gerichtsdokumente aufgetaucht, laut denen Sängerin Ariana Grande die Modekette Forever 21 auf 10 Millionen Dollar verklagt.

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ariana grande
© 2019 Getty Images

Ariana Grande hat schon recht früh ihren eigenen Stil, ihre Sängerinnen-Persona, gefunden. Hunde-Filter auf Snapchat, kurze Kleidchen mit Overknee-Boots und natürlich der endlos lange Pferdeschwanz, den Ari so gerne trägt - all diese Dinge gehören zu ihrem Image.

Wer sich also ein bisschen mit der Popkultur beschäftigt, sieht sofort, wenn ein Sujet, ein Foto oder ein Styling an die US-Sängerin angelehnt ist. Und Inspiration ist ja okay - nur muss man aufpassen, dass man nicht die Grenze zum Kopieren überschreitet. So wirft Ariana Grande laut Los Angeles Times nun der Modekette Forever 21 vor, ihr Image für Werbezwecke genutzt zu haben - ohne einem Vertrag oder sonstiger Vereinbarung.

Laut Los Angeles Times liegen Gerichtsdokumente vor, in denen Werbesujets von Forever 21, Aufnahmen aus dem "7 Rings"-Musikvideo gegenübergestellt wurden. Demnach soll man ein Model gewählt haben, das Grande ähnlich sieht. Zusätzlich sind auch die Outfits und die allgemeine Ästhetik der Kampagne an den Clip angelegt.

Grande soll nun das Mode-Unternehmen auf eine Millionenentschädigung verklagt haben. Zu den Vorwürfen hat Forever 21 zwar noch keine offizielle Stellung bezogen. Aber laut einem Statement, sei man bestrebt, eine zufriedenstellende Lösung für beide Seiten zu finden.

Die US-Sängerin ist bekannt dafür, für sich selbst einzustehen und Worten Taten folgen zu lassen. Zum Beispiel trat sie Anfang 2019 nicht bei der Verleihung der Grammys auf, weil sie sich mit den Veranstaltern zerstritten hatte. Demnach hätte Grande gerne ihren Hit "7 Rings" performt, was die Veranstalter aber zuerst ablehnten. Als sie ihr dann anboten, den besagten und einen weiteren Song zu spielen, lehnte sie gänzlich ab.

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Thema: Society