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Armin Assinger im WOMAN-Talk

Armin Assinger: Mit dem „Einser Team“ hilft er jeden Mittwochabend im ORF jenen, die’s nicht so gut erwischt haben. Ein Gespräch über Egoismus, Not, handwerkliches Geschick und Mails mit dem Inhalt „Bleib daheim bei deinen Kühen, du dumme Bauernsau ...“.


Armin Assinger im WOMAN-Talk
© ORF/Hans Leitner

Braungebrannt, gut erholt vom Urlaub mit Ehefrau Bettina und voller Kraft für seine nächsten Einsätze kraxelt Armin Assinger, 48, gerade in der Rumpelkammer eines Autohauses herum, als wir ihn zum WOMAN-Shooting im niederösterreichischen Probstdorf treffen. Der Showman aus Kärnten möchte mit seinem „Einser Team“ für einen unglücklichen Zwei-Meter-Mann ein Auto entsprechend umbauen. Im neuen Sendeformat hilft Assinger nämlich bedürftigen Leuten aus der Patsche, die – sei es aufgrund von Schulden, Todesfällen oder eben auch der Körpergröße – in ihrem Leben beeinträchtigt sind. Wir trafen ihn zum Interview …

WOMAN: Sie sind für die Sendung seit dem Sommer im Einsatz. Wie war jetzt der Urlaub?

Assinger: Sehr fein und äußerst notwendig, weil ich seit 20. August extrem viel unterwegs war. Bettina musste viele administrative Dinge erledigen, hatte selber mit „Jones“ und „Novaroyal“ (da ist sie Testimonial) einiges zu tun. Daher waren wir eh schon streichfähig.

WOMAN: Ihr Einsatz macht sich aber bezahlt! Besonders Frauen schauen gerne das Format. Liegt’s an der Sinnhaftigkeit, also weil Helfen im Mittelpunkt steht, oder an Ihrer Authentizität?

Assinger: Mit den Quoten bin ich nicht so unzufrieden. Bisher bekommen wir sehr gutes Feedback. Die Leute spüren, dass da nichts Aufgesetztes daherkommt, dass es uns um Nachhaltigkeit und nicht um einen Kurzzeiteffekt geht. Es gibt auch kein Drehbuch, sondern es wird sozusagen einfach die Kamera „draufgehalten“. Diese Authentizität kommt beim Publikum gut an, denke ich.

WOMAN: Sie reden, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Was, wenn man Sie maßregeln und zur angepassten Schriftsprache „umerziehen“ wollen würde?

Assinger: Mit Verlaub und ohne Einbildung – ich glaube nicht, dass mich z. B. Kathi Zechner würde umbiegen wollen. Die Mundart gehört zu mir einfach dazu. Wer mich will, kriegt die Mundart mit.

Das ganze Interview mit Armin Assinger findest du in WOMAN 24/2012.

Interview: Petra Klikovits