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Vogue: Designer weigerten sich, Ashley Graham einzukleiden

Ashley Graham hat es als erstes "curvy" Model auf das Cover der britischen Vogue geschafft. Doch dem Model wurden so einige Steine in den Weg gelegt. Namenhafte Designer weigerten sich nämlich, das Model einzukleiden.

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ashley graham
© Photo by Ashley Graham via Instagram

Ashley Graham zählt derzeit zu den bekanntesten und bestverdienenden Plus-Size-Models und hat es nun auch auf das Cover der britischen Vogue geschafft. Damit legt sie einen Meilenstein, denn sie ist das erste curvy Model, das auf dem Titelblatt abgebildet wird.
Doch so "einfach", wie man es sich vielleicht vorstellt, war das Cover-Shooting dann doch nicht. Denn wenngleich Ashley alles richtig gemacht hat, so gab es unabhängig von ihrer Leistung und ihrem Aussehen ein grundlegendes Problem, das uns ziemlich schockiert. Einige Modelabels und Designer weigerten sich, das Plus-Size-Model für das Cover-Shooting, sowie die Fotostrecke im Heft, einzukleiden. Der Grund: Ihre Konfektionsgröße. Das verriet die Chefredakteurin Alexandra Shulman im Editorial der neuen Ausgabe.

»Während der Rest der Welt sich verzweifelt wünscht, dass im Fashion-Business endlich eine breitere Definition von Schönheit anerkannt wird, scheinen einige Modehäuser in die entgegengesetzte Richtung zu ziehen. Das ist seltsam und traurig.«

Die Chefin der britischen Vogue verriet allerdings nicht, um welche Designer bzw. Labels es sich handelte. Im Gegenzug lobt sie das New Yorker Label Coach, das Ashley schließlich ausstattete. "Der Creative Director war begeistert davon, ein Model einzukleiden, das nicht dem Model-Standard entspricht."

Wir finden das Cover sowie einige Bilder aus der Fotostrecke, die Ashley auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte, großartig.