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Black Lives Matter: Ashton Kutcher teilt emotionale Rede auf Instagram

Für all jene, die es noch immer nicht kapiert haben und "All Lives Matter" schreien: In dieser bewegenden Botschaft erklärt Schauspieler Ashton Kutcher, worum es bei Black Lives Matter wirklich geht.

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Black Lives Matter: Ashton Kutcher teilt emotionale Rede auf Instagram

Warum "All Lives Matter" reine Themenverfehlung ist

© Instagram: Ashton Kutcher

Schauspieler Ashton Kutcher solidarisiert sich mit der – mittlerweile weltweiten – Bewegung "Black Lives Matter", die gegen Polizeigewalt und Rassismus kämpft. In einem emotionalen Video erklärt er, warum die Aussage "All Lives Matter" momentan unangebracht ist. Anstoß für die internationalen Protestaktionen war der Mord am Afroamerikaner George Floyd bei einem gewaltsamen Polizeieinsatz.

Das kannst du tun, um aktiv antirassistisch zu sein.

Ashton Kutchers emotionale Botschaft im Video:

Der "All Lives Matter"-Spruch gilt gemeinhin als die "Antwort" auf die "Black Lives Matter"-Bewegung und gleichzeitig deren Kritik. Warum der Slogan so toxisch ist, erklärte auch Sängerin Billie Eilish bereits treffend in einem Instagram-Posting: "Stell dir vor, dein Freund hat sich am Arm geschnitten. Gibst du dann all deinen Freunden ein Pflaster, weil ihr Leben genauso viel wert ist? Nein. Natürlich nicht! Du verarztest den Freund, der sich wehgetan hat. Oder wenn ein Haus in der Nachbarschaft brennt: Rufst du dann die Feuerwehr, um alle Häuser zu löschen? Nein!"

Am 04. Juni 2020 kamen aufgrund der aktuellen Geschehnisse auch in der Hauptstadt Wien rund 50.000 Menschen zusammen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Wie die OrganisatorInnen schon im Vorfeld treffend sagten, dürfen auch in Österreich diese Morde nicht unkommentiert gelassen werden: "In Österreich denken wir an die Gewalt gegen Marcus Omofuma, der von österreichischen Polizisten getötet wurde, indem sie ihm während einem Flug von Wien nach Sofia seinen Mund sowie Teile seiner Nase zuklebten und er dadurch erstickte. Wir erinnern uns auch an Richard Ibekwe oder an das Video vom Rapper T-Ser."