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ASMR: Britische Studentin verdient 50.000 Euro mit Flüster-Videos auf YouTube

Leise in ein Mikrofon flüstern oder mit Gegenständen beruhigende Geräusche erzeugen? "Kann ich!", dachte sich diese Studentin und macht damit ordentlich Kohle.

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ASMR: Britische Studentin verdient 50.000 Euro mit Flüster-Videos auf YouTube
© iStock

Lottie Fellows zeigt dir, wie du als Student oder Studentin ordentlich Kohle machst. Und zwar von zu Hause aus! Wie die 20-jährige Britin der "Daily Mail" verraten hat, verdiene sie 50.000 Euro pro Jahr – nur mit Flüstern. Ja genau, ihr habt richtig gehört: Lotties Job besteht darin, sanfte Geräusche zu erzeugen und somit ihre ASMR-Community auf YouTube zu entertainen... äh zu beruhigen. Denn ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response) bezeichnet die Erfahrung eines kribbelnden, angenehmen Gefühls, das den Körper durchdringt – ausgelöst von Geräuschen wie einem Kosmetikpinsel, der über Mikrophone gleitet oder Nägeln, wie sie sanft eine Plastik-Haarbürste streicheln. Genau das ist es, was Abermillionen Menschen jede Nacht einschlummern lässt. YouTube sei Dank!

ASMR: Das sogenannte "Tinglen" veränderte auch IHR Leben

Wie Lottie Fellows verriet, litt sie selber an psychischen Problemen und Schlafstörungen. ASMR soll ihr dabei geholfen haben, schneller einzuschlafen. Mittlerweile hilft sie selbst 92.500 Abonnentinnen und Abonnenten mit über 170 Videos beim Einschlummern. Dabei schlüpft sie in die Rolle einer Ärztin, Personaltrainerin oder Stylistin. Das Ganze hätte aber keinen sexuellen Hintergrund, erklärt sie, sondern diene dazu, die Sinnesreize zu erzeugen, die so viele Menschen vor den Bildschirmen beruhigt.

Und die Zahlen sprechen für sich: Pro Video erhält sie bis zu 250.000 Aufrufe. Damit komme einiges zusammen: Mit 50.000 pro Jahr kann sie damit locker ihr Studium finanzieren. Sie selbst habe ihre ersten Erfahrungen mit ASMR in der Volksschule gemacht: "Die Lehrerin las uns ganz leise vor und blätterte sanft die Seiten des Buches um. Ich konnte ein Kribbeln über meinem ganzen Kopf spüren und fühlte mich ganz schläfrig", so die Studentin. Ihre Mutter brachte sie 2018 auf ASMR, als sie ihr von Schlafstörungen berichtete. "Ich kann mich noch erinnern, als ich ASMR das erste Mal auf YouTube sah. Ich dachte, es ist das verrückteste und lustigste Ding ever!" Sie sei dankbar dafür, etwas zu tun, womit sie helfen kann und das ihr selbst sogar Spaß macht. Wir sind inzwischen ihren Videos verfallen:

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