Ressort
Du befindest dich hier:

"Nicht im Wasser tragen": Schräge Bademode auf ASOS

Einer Twitter-Userin fiel es ins Auge: Auf ASOS kann man Bademode erwerben, die aber nicht im Wasser getragen werden soll. Bikinis nur zum Sonnenbaden!

von
Kommentare: 0

"Nicht im Wasser tragen": Schräge Bademode auf ASOS
© ASOS

Stell dir vor, du kaufst einen wunderschönen Bikini nur für den einen Sommertrip am Meer. Du träumst schon von den Kylie-Jenner-artigen Instagram-Pics, für die du im türkisen Wasser posen wirst. Und dann kommst du im Wasser plötzlich drauf, dass dein Bikini gar nicht zum Baden geeignet ist! Die Nieten fallen ab, der Stoff saugt zu viel Feuchtigkeit an und du stehst da wie ein begossener Pudel. Das Szenario mag zwar übertrieben wirken, doch so etwas kommt einem halt in den Sinn, wenn man bei einer Produktbeschreibung liest "kann nicht im Wasser getragen werden".

Das steht nicht bei einem Abendkleid, einer Jeans oder schwarzen Leggings, sondern bei einem Kleidungsstück, das eins zu eins wie ein Badeanzug aussieht. Und nicht nur das: Es heißt sogar "Badeanzug im Bandagendesign mit Nietenverzierung". Dieses Kuriosum hat eine Twitter-Userin auf ASOS gefunden und gleich einen recht verwirrten Tweet verfasst:

"Kann bitte jemand Asos erklären, wie Badeanzüge funktionieren?" , schreibt Amna. Wir könnten das natürlich versuchen, doch an sich sollte man das der Marke selbst erklären, denn alle Bademoden-Artikel, die nicht fürs Wasser geeignet sind, kommen auf ASOS von PrettyLittleThing. Besonders absurd ist aber die Aufteilung zwischen schwimmbaren und nicht-schwimmbaren Kleidungsstücken. Hier wären zum Beispiel zwei Teile, die nicht ins Wasser gehören:

(c) ASOS
(c) ASOS

Dieser paillettenbesetzte Badeanzug hingegen darf sehr wohl in die Wellen eintauchen:

(c) ASOS

Als Normalo-Frau fragt man sich schon, wozu man einen Badeanzug braucht, der nur fürs Sonnenbaden geeignet ist. Doch dann wiederum gibt es ja Menschen, die sowieso nicht gern ins Wasser gehen. Für die kann es dann ja egal sein, wie gut sich das Teil mit dem kühlen Nass verträgt. Bitter ist die Sache nur, wenn man nicht auf das Kleingedruckte achtet und sich "nur" auf die Überschrift verlässt. Denn da steht tatsächlich "Badeanzug" drin. Naja, vielleicht könnte man diese Teile einfach "Zweiteiler" und "Einteiler" oder "Body" nennen, dann wäre die Verwirrung weitaus weniger stark.

Diese Bademode kann man sehr wohl im Wasser tragen:

Themen: Trends, Bademode

WOMAN Newsletter

Deine täglichen Infos per Mail: News, Gewinnspiele und tolle WOMAN-Aktionen.

Ja, ich möchte den WOMAN-Newsletter erhalten. Ich nehme zur Kenntnis, dass ich die Newsletterzusendung jederzeit durch den in jedem Newsletter enthaltenen Abmeldelink widerrufen kann.