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ASOS verzichtet in Zukunft auf Seide, Mohair, Federn und Kaschmir

Um Tierleid zu reduzieren, plant der Online-Riese ASOS ab nächstem Jahr diese vier Materialien tierischen Ursprungs aus seinem Angebot zu verbannen.

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Asos
© instagram.com/asos

ASOS, der britische Online-Versandhandel, will ab nächstem Jahr auf vier Materialien, die Tierleid verursachen, verzichten. Im Onlineshop wird es ab Januar 2019 keine Mode mehr aus Seide, Kaschmir, Mohair oder Federn zu kaufen geben.

Zuvor haben bereits Anbieter wie H&M, Zara, Topshop und andere angekündigt, dass sie mit 2020 auf Kleidung mit Mohair verzichten werden, nachdem die grausamen Vorgehensweisen und Misshandlungen von Tieren zur Gewinnung des feinen Ziegenhaars bekannt gemacht wurden.

Diese Entscheidung wird von der Tierschutzorganisation Peta gelobt: "Wir und viele Konsumentinnen und Konsumenten fordern, dass der Handel tierische Materialien zugunsten von Alternativen abbaut, die gut aussehen, ohne Leiden zu verursachen."

Daher will ASOS auch weitere Materialien, bei deren Gewinnung und Herstellung Tiere zu Schaden kommen (können), verbannen: Bei der Seidenproduktion zum Beispiel werden 6.600 Seidenraupen durch kochendes Wasser oder Gas getötet, um ein einziges Kilo Seide zu erhalten. Federn für die Modeindustrie werden den Vögeln oftmals bei lebendigem Leib ausgerupft. Und Kaschmirziegen werden meist im Winter geschoren, obwohl sie ihr Fell benötigen, um sie vor der Kälte zu schützen. In Folge sterben jedes Jahr zahlreiche Tiere.

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