Ressort
Du befindest dich hier:

Asymmetrische Jeans: Ist das der neue Mode-Trend?

Irgendwie haben wir sie ja liebgewonnen, die verrückten Jeans-Trends. Neuestes Modell: Eine Jeans von Ksenia Schnaider mit einem weiten und einem engen Hosenbein.

von

asymmetrische jeans
© instagram.com/sonya_soltes

Was sollen wir noch sagen, zu der Welt der Mode-Experimente? Außer vielleicht, dass es immer wieder lustig ist, wie die Designer versuchen aus dem grundlegendsten Kleidungsstück per se ein außergewöhnliches Masterpiece schneidern wollen. Die Rede ist von den Jeans-Frankenstein-Monstern, die in den letzten Monaten immer mal wieder aufgetaucht sind. Insbesondere die neueste Ausformung der "besonderen" Jeans mit einem weiten und einem engen Hosenbein.

Jap, eine asymmetrische Hose soll Pepp in deinen Kleiderschrank bringen. Warum? Weil andere Ausformungen der Denimhosen schon besetzt sind. Zum Beispiel die so kurz abgeschnittene Jeans, das sie wirklich schon als Gürtel getragen werden kann. Oder Overknee-Stiefel aus Jeans, die mit einer Art Gürtel am Oberschenkel gehalten werden.

Designt hat die asymmetrische Hose Ksenia Schnaider, eine Modeschöpferin, deren Repertoire auch noch andere Besonderheiten umfasst. Wie etwa eine normale Skinny Jeans, die vorne noch eine Art kurzer, weiter Jeansshorts angenäht hat:

Pro: Der lockere, obere Teil kaschiert Oberschenkel, während die Wadeln durch das skinny Hosenbein betont werden. Contra: Stell dir einfach nur vor, wie du mit dieser Jeans in irgendeiner österreichischen Stadt durch die Straßen spazierst. Sogar im verhältnismäßig großen Wien würdest du fix auffallen. Also falls das dein Ziel ist, bist du mit beiden Modellen gut beraten.

Was sagt die Designerin dazu?

In einem Interview mit Vogue sagte Schnaider, dass sie die Jeans nach ihren zwei Bestsellern designt hatte. So inkludierte sie das Skinny- und das Schlaghosen-Bein. Ihr Partner hätte ihr übrigens versucht, ins Gewissen zu reden und meinte, dass niemand eine solche Hose braucht. Deshalb hätte sie die Idee in den Hintergrund verschoben, doch nach ein paar Monaten sei ihr klar geworden, dass es doch eine Person gibt, die diese Hose braucht - nämlich sie selbst. Diese Hose sei da, um Spaß mit Mode zu haben und nicht dazu, ein Klassiker zu werden. Wobei, wer weiß was dann im Jahr 2200 zu den Klassikern zählt...

Thema: Trends