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Auch Erziehungsprofis wissen vom Leben mit den Kindern: "Es ist niemals perfekt!"

Wie kommt die Kaffeetasse in den Kleiderschrank? In WOMAN erzählt die „Eltern“-Kolumnistin von ihrem täglichen Chaos und gibt Tipps in Sachen Kindererziehung.


Auch Erziehungsprofis wissen vom Leben mit den Kindern: "Es ist niemals perfekt!"
© Rudi Froese

Frau Willers, Sie sind Zweifachmama und Kolumnistin einer Elternzeitschrift, also Spezialistin in Sachen Kindererziehung. Verraten Sie uns doch Ihre „Goldene Regel“!
Ich glaube, das Wichtigste und zugleich Schwierigste ist, dass man seine Kinder so liebt, wie sie sind. Dass man sie als eigene Personen mit eigenen Talenten und Schwächen sieht und erlebt – und nicht als verlängerten Arm von sich selbst. Das ist auch für mich oft eine echte Herausforderung.

Hatten Sie sich Ihr Familienleben so ausgemalt?
Durch meine Arbeit hatte ich natürlich schon eine ungefähre Vorahnung, wie es werden würde. Ich wusste viel über Heultage nach der Geburt, Startschwierigkeiten beim Stillen, über Schreibabys und Trotzanfälle. Mir war auch klar, dass Kindergroßziehen ein Riesenjob ist, wenn man es ordentlich machen will. Aber das war natürlich theoretisch. In der Praxis habe ich dann meine ganz eigenen Erfahrungen gemacht.

Erfahrungen, die Sie in Ihrem Buch wiedergeben? Warum sind Sie eine „Suchmaschine“?

Ich habe gemerkt, dass sich das Suchen und Finden wie ein roter Faden durch all meine Kolumnen zieht. Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich fast nie etwas verloren. Aber als Mutter bin ich zu einer Suchmaschine geworden. Ich suche die sieben Sachen meiner Kinder – und meine eigenen: Manchmal finde ich die Kaffeetasse im Kleiderschrank und kann mir nicht erklären, wie die da hingekommen ist. Ich vermute, das liegt am Multitasking. Ich mache ständig drei Sachen gleichzeitig, werde dann meistens dabei von den Kindern unterbrochen...

LESEN Sie das ganze Interview zu Kindererziehung und Familienleben in WOMAN 18/09!