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Augen aufmachen und Armut sehen – die Filmtage von 15. bis 17. Oktober in Wien

Im Rahmen des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung entstand in Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) und den Botschaftern im EU-Jahr Frank Hoffmann, Reinhard Pichler und Peter Mlczoch die Initiative „Armut sehen“ – die Filmtage. An drei Tagen (15. – 17. Oktober 2010) werden in der Wiener Urania Filme zu den Themen Armut und soziale Ausgrenzung präsentiert.


Augen aufmachen und Armut sehen – die Filmtage von 15. bis 17. Oktober in Wien
© BMASK

Nahezu eine Million Menschen sind in Österreich von Armut bedroht - und das in einem der reichsten Länder der Welt. Armut zeigt sich in den verschiedensten Bereichen und Facetten: Armut sehen bedeutet den Blick nicht abzuwenden, sondern hinzuschauen und aktiv zu werden.

Die Filmtage zielen darauf ab, das öffentliche Bewusstsein und den Blick für die Problematik der Armut und sozialen Ausgrenzung zu schärfen und einen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten. Jeder Film nähert sich dem Sujet Armut und soziale Ausgrenzung aus einer anderen Perspektive. Folgende drei Themenschwerpunkte werden dabei behandelt: Armut, Kinder und Frauen, Armut und Wohnen, Armut und Arbeit .

Die filmische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Facetten von Armut und sozialer Ausgrenzung ist ein wichtiger Beitrag, sich mit den Problemen und Lebenslagen Betroffener auseinanderzusetzen und sie besser verstehen zu lernen. Darüber hinaus findet an jedem der drei Filmtage ein Diskussionspanel mit Experten statt und lädt zum offenen Dialog ein.

Die Filmtage finden von 15. bis 17. Oktober 2010 im Dachfoyer der Urania in Wien statt. Eine Veranstaltung nicht nur für Cineasten, sondern vor allem für jene, die Armut betrifft oder betroffen macht! Die Teilnahme ist kostenlos, aber es gibt eine beschränkte Teilnehmerzahl!

Anmeldung unter: http://eventmaker.at/armut2010/die_filmtage/anmeldung.html

Redaktion: Sabine Haydu