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Augenzucken: Was bedeutet es, wenn unser Augenlid zuckt?

Wir kennen es alle: Wie aus dem Nichts fangen unsere Augenlider ab und zu wie wild an zu zucken. Aber was ist die Ursache für das Zucken? Und was hilft bei Augenlidzucken?

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Augenzucken: Was bedeutet es, wenn unser Augenlid zuckt?
© iStock

Das lästige Augenflattern, das einen immer wieder wie aus dem Nichts ereilt, kennen wir wohl alle. Im Fachjargon wird es Faszikulation genannt - wir bilden und das Augenlidzucken also wirklich nicht ein. Und was sich da ausgeschrieben schon fast poetisch schön anhört, kann einen schier in den Wahnsinn treiben: Faszikulation behindert die Sicht und die Konzentration sowieso. Schaut man zuckenden Auges in den Spiegel merkt man, dass das Geflattere dabei von außen kaum sichtbar ist.

Wie gesagt: Zum wahnsinnig werden - und zum fürchten. Google spuckt im Zusammenhang mit Augenlidzucken nämlich große Wörter wie Gehirntumor, Depression und Gesichtslähmungen aus, was das Flattern beim Lesen wenn überhaupt nur noch verstärkt. Die Ursachen sind aber meist viel harmloser, versprochen!

Augenlidzucken: Das sind die häufigsten Ursachen

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Stress! Der Hauptfaktor für so viele kleine Wehwehchen, mit denen wir uns tagtäglich plagen. Aber was hat Stress mit dem Zucken des Lides zu tun? Bei Stress stellt der Körper mithilfe von Hormonen Energie bereit, damit wir schnell reagieren können. Schnelle Reaktion bedeutet alarmbereite Muskeln - das gilt auch für den kleinen Lidmuskel. Weil die Augenpartie empfindlich und die Haut dort recht dünn ist, bemerken wir die Zuckungen im Lid so deutlich - auch, wenn sie (unbemerkt) ebenso an anderen Stellen auftreten. Was man dagegen tun kann? Entspannen. Leicht gesagt, sicher, aber für beanspruchte Augen gibt es sogar eigene Yogaübungen, die wir für euch bereits zusammengetragen haben.

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Die leidige Bildschirmarbeit: Verkrampftes auf den Bildschirm starren lässt den Lidmuskel unter große Anspannung geraten. Bei Überlastung kann es passieren, dass er anfängt zu zucken. Was hilft?

  • Brille oder Kontaktlinsen verwenden
  • Bildschirmpausen machen
  • den Blick entspannen
  • eine kleine Massage mit den Fingern
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Magnesiummangel: Wir kennen es von den Wadenkrämpfen - Magnesiummangel wirkt sich auf die Nervenzellen und neuromuskulären Synapsen aus. Sie sind dann leichter erregbar, was wiederum zu den unkontrollierten Zuckungen führen kann. Ein Mangel an Magnesium lässt sich zum Beispiel vermeiden, indem man vermehrt auf Vollkorngetreide und Nüsse setzt. Rotes Fleisch - und ja Leber - hwirkt ebenfalls einem Mangel entgegen. Auch die Pille kann Grund für ein Defizit sein. Persönliche Empfehlung der Redaktion: Kräuterblut. Und zwar täglich 20 Milliliter des Elixirs!

Gibt es in der Apotheke oder viel günstiger HIER im Internet!

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Bluthochdruck: Auch bei erhöhtem Blutdruck, bei dem sich die Arterien im Körper weiten, kann Augenflattern eine leidige Folge sein. Warum? Weil sich durch die Erweiterung der Arterien der Abstand zwischen den pulsierenden Adern und Nerven verringert und sie gegebenenfalls miteinander in Berührung kommen. Der Nerv gibt dann Impulse an den Muskel weiter, die aber völlig unsinnig sind.

Grund zur Sorge ist das Augenflattern in der Regel also nicht. Auch Schlafmangel und ein Übermaß an Koffein können beispielsweise Schuld an den unkontrollierten Muskelzuckungen sein. Erst wenn das Zucken dauerhaft oder besonders ausgeprägt auftritt, ist der Gang zum Arzt anzuraten, der bei Bedarf die nötigen Behandlungsschritte einleiten kann.

Was hilft bei Augenlidzucken?

Aber was kann man selbst gegen das Lidzucken tun? Nachdem es meist schnell wieder von selbst vergeht, hilft im akuten Fall tatsächlich vor allen Dingen das Ertragen der Vibration. Schließe die Augen, entspann dich, und versuche, dich vom Zucken nicht zu sehr Irritieren zu lassen. Ist das Auge recht trocken, können außerdem Augentropfen helfen!

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