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Aus dem Leben einer Bride-to-be

Der Countdown läuft. Nur noch knapp ein halbes Jahr bis zu meiner Hochzeit. Daher heute: die schönsten (aber auch schrägsten) Momente aus dem Leben einer Verlobten!

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Kommentare: 1

Aus dem Leben einer Bride-to-be
© istockphoto.com

Da ich selbst wahnsinnig gerne persönliche Beiträge von Bald-Bräuten lese, teile ich jetzt mit dir ein Best-of meiner Lieblingsmomente, die ich in den letzten Monaten als Verlobte erleben durfte. Plus: mein Bridezilla-Erlebnis!

I said YES

Zu einem der unvergesslichsten Momente zählt natürlich die Verlobung. Ich hatte NULL damit gerechnet, dass es an diesem Tag passiert. Umso größer war die Überraschung, als er sich vor mich hinkniete. Zu viele Details möchte ich hier nicht preisgeben, aber rückblickend muss ich über folgende drei Dinge immer noch lauthals lachen: 1. Ich habe an dem Abend fast zwei Steaks verdrückt. Meines und seines. Ich wusste ja noch nichts von meinem Glück, er war schon etwas nervös und konnte nicht allzu viel essen. Und ich hatte eben Hunger. Und danach eine Megakugel. 2. Als DER Moment dann gekommen war, verstand er mein (erstes) Ja nicht, weil ich wie ein Schlosshund losheulte. 3. Vor lauter Aufregung bekam ich Fieber.

I said YES to the dress

Dieser Moment, als ich in meinem Traumkleid vor'm Spiegel stand und wusste DAS IST ES, ist unbeschreiblich. Nur so viel: Du weißt sofort, ob es DEIN Kleid ist. Bei mir war es eine Mischung aus Freudentränen (ja, ich bin eine Heulsuse), Schmetterlingen im Bauch und ich wollte es gar nicht mehr ausziehen. Ich hatte Alpträume, was den Kleiderkauf betrifft. Vorsorglich habe ich mir x Termine in x verschiedenen Brautmodesalons ausgemacht, weil ich so Angst hatte, nicht das perfekte Kleid zu finden. ABER: Der Brautkleidkauf war mitunter das Unkomplizierteste während des ganzen Planungswahnsinns. NEVER EVER hätte ich das anfangs gedacht. Und jetzt kommt's: Das erste Kleid, das ich bei meinem ersten Termin probierte, wurde es. Ich schlüpfte natürlich noch in andere Kleider – weil hey, so oft bekommt man nicht die Möglichkeit Brautkleider zu probieren –, aber ich wusste die ganze Zeit, es ist die Nummer eins. Ein Riesendankeschön an dieser Stelle auch an Karin Krizek von fine dress, dank ihr und ihrem tollen Team werde ich diesen besonderen Tag nie vergessen.

Du & ich

Diesen Punkt widme ich all den schönen Momenten, die wir als Verlobte (bis jetzt) gemeinsam erlebt haben. Angefangen von der Erstellung der Gästeliste – inklusive ein (oder zwei) Gläschen Wein für die Nerven – oder dem Aussuchen der Einladungen – er war sehr geduldig mit mir – bis zum Trauungsgespräch beim Pfarrer – ich sage nur: Lachanfall, zum Glück erst danach. Es gibt noch so viele Augenblicke, die unvergesslich bleiben – aber auch solche, in denen ich mich in Klein-Bridezilla verwandelte. Ja, auch das passiert. Selbst, wenn man sich schwört, nie eine zu werden.

Mein Bridezilla-Moment

Der Termin für die kirchliche Trauung stand recht flott fest – letzter freier Samstag in unserer Wunschlocation und das 1,5 Jahre davor –, offen war noch das Datum für die standesamtliche. Für alle, die beides an einem Tag unter den Hut bringen: RESPEKT! In Wien auf den Standesämtern ist es so, dass man sich frühestens sechs Monate vor dem Wunschdatum für die Eheschließung anmelden kann. Eigentlich kein Problem, außer man (= ich) bildet sich ein, an einem bestimmten Tag heiraten zu wollen. Offizieller Grund: Wenn wir kurz vor der kirchlichen Hochzeit am Standesamt heiraten, ist das für die Gäste aus dem Ausland wegen der Anreise angenehmer. Inoffizieller Grund: Ich will unbedingt an diesem "schönen" Datum heiraten. Früher habe ich die Augen verrollt, wenn ich das gehört habe. Da saß ich nun sechs Monate vor DEM Datum mit Laptop im Bett und zählte die Sekunden bis Mitternacht. Dank ausführlicher Recherche wusste ich, dass die neuen Termine um 00:00 Uhr online gingen. Jede Sekunde aktualisierte ich die Website. Mein Herz klopfte wie wild. Mein Zukünftiger schüttelte neben mir nur den Kopf. Zack. 00:00 Uhr. Und dann die bittere Wahrheit: keine Online-Termine mehr verfügbar. WHAT??? Noch nicht einmal 00:01 Uhr und meine Seifenblase zerplatzte. Aber eine Bridezilla gibt nicht auf. Gleich als das Standesamt aufsperrte, rief ich an und fragte nach, ob an dem Tag noch ein Termin frei ist. Die Dame betonte noch, dass die Brautpaare oft schon um Mitternacht vor dem Laptop sitzen, um einen Termin zu reservieren – und ich so: Na, echt? Ich musste auf einen Rückruf warten. Dieser kam natürlich dann, als ich unter der Dusche stand. Aber: OH YES!!! Es gab noch einen freien Termin – und der gehörte nun mir!

Kommt dir die ein oder andere Situation bekannt vor oder schlägst du die Hände über'n Kopf zusammen? Hinterlasse einen Kommentar!

Thema: Hochzeit

Kommentare

Sandra Gottschall

Oh ich liebe solche Beiträge! Bei mir gab es auch alle diese Momente bzw stehen viele auch noch bevor! Ich nenne es gerne "Fifty Shades of a bride to be" und alle meine Erfahrungen kann man hier nachlesen: http://prettycurvysecrets.blogspot.co.at/2015/04/fifty-shades-of-bride-to-be-die.html bzw einfach in der Kategorie Hochzeit :)

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